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Kategorisierung literarischer Texte: Ein Ansatz erarbeitet aufgrund der analogistischen Struktur von "Skola dlja durakov" von Sasa Sokolov

Kategorisierung literarischer Texte: Ein Ansatz erarbeitet aufgrund der analogistischen Struktur von "Skola dlja durakov" von Sasa Sokolov

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640421515
ISBN13: 9783640421510
Publisher: Grin Verlag
Published: Sep 8 2009
Pages: 132
Weight: 0.40
Height: 0.31 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Slavisches Seminar ), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich vor allem mit der Kategorisierung literarischer Texte. Allerdings verfolgt sie den etwas ungewöhnlichen Ansatz, dass sie allgemeine poetologische und literaturtheoretische Ansätze vor allem aus den Strukturen eines einzelnen literarischen Textes herleitet und diese versucht durch das Heranziehen weiterer literarischer und literaturtheoretischer Texte zu unterstützen. Bei diesem zentralen literarischen Text handelt es sich um Sasa Sokolovs Skola dlja durakov. Möglich wird diese radikal induktive Vorgehensweise aufgrund des besonderen Aufbaus von Skola dlja durakov. Ich bezeichne die Struktur dieses Textes als analogistisch. Das bedeutet, dass sowohl in der Form als auch im Inhalt des Textes analogisierende Merkmale die differenzierenden Merkmale bei weitem übersteigen, was zu ganz bestimmten formalen Effekten und semantischen Implikationen führt. Eine wesentliche Wirkung der analogistischen Struktur von Skola dlja durakov ist, dass absolut jeder semantische oder formale Komplex sich mit allen anderen semantischen oder formalen Einheiten des Textes in einer Beziehung gegenseitiger Teilhabe und gegenseitigen Einflusses befindet. Dadurch kommt es in Skola dlja durakov zu einer ständigen Zirkulation von Form und Sinn. Diese Bewegung erfasst auch die Kategorisierung des Textes. Im Rahmen von Sokolovs Text wird dadurch deutlich, dass Textkategorien, so wie alle anderen Kategorien, sich zueinander nicht in einem Verhältnis völliger Diskretion, sonder in einem Verhältnis gegenseitiger Abstufung befinden. Dieses Verhältnis tritt um so deutlicher zutage, je weniger differenziert die formalen und inhaltlichen Aspekte sind, durch die ein bestimmtes Kategorisierungssystem indiziert wird. Da es ein programmatisches Ziel von Skola dlja durakov ist, die Gren

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