• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Grammatikalisierung durch expressiven Sprachwandel am Beispiel des Französischen

Grammatikalisierung durch expressiven Sprachwandel am Beispiel des Französischen

Paperback

General Reference

ISBN10: 3640531175
ISBN13: 9783640531172
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 12 2010
Pages: 52
Weight: 0.18
Height: 0.12 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Französische Philologie - Linguistik, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Romanische Philologie), Veranstaltung: Hauptseminar Grammatikalisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Sprachwandel ist ein Phänomen, das eine lebendige Sprache von einer toten, eine natürliche von einer künstlichen unterscheidet. Jede lebendige und natürliche Sprache verändert sich, und zwar gerade deshalb, weil sie gesprochen wird. Natürliche Kommunikation führt zu natürlichem, d.h. nicht von den Sprechern intendiertem Wandel. Daneben existiert auch beabsichtigter Wandel, der durch staatliche Eingriffe angeschoben wird: Sprachnormierung, Sprachplanung und Sprachpolitik entstehen nicht durch natürliche Kommunikation, sondern sind das Produkt au ersprachlicher gesellschaftlicher Bedürfnisse. Innerhalb des natürlichen, nicht intendierten Sprachwandels lassen sich drei Typen unterscheiden: system-initiierter, au ersprachlich initiierter sowie sprachkontakt-initiierter Wandel. Für diese Arbeit ist jedoch nur der system-initiierte Wandel relevant, d.h. Wandel, der durch das Sprachsystem selbst angesto en und möglich wird. Grammatikalisierung und Lexikalisierung sind damit unbeabsichtigte, durch das Sprachsystem angesto ene und auf semantischen Komponenten beruhende Formen des Sprachwandels. Lexikalisierung soll als Übergang sprachlicher Einheiten ins Lexikon (Lehmann 1989: 12) verstanden werden, Grammatikalisierung als Übergang sprachlicher Einheiten in die Grammatik (Lehmann 1989: 11) bzw. als diachroner Prozess, in dessen Verlauf neue grammatische Formen aus ehemals autonomen lexikalischen Einheiten entstehen (Klump 2007: 24). In dieser Arbeit interessieren vor allem die Fragen nach dem Warum und dem Wie: Warum können grammatische Elemente aus lexikalischen entstehen? Wie, d.h. in welchen Etappen läuft ein solcher Prozess ab und welche kognitiven Mechanismen stehen dahinter? Die Theorie des expressiven Sprachwandels

Also in

General Reference