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Gewalterfahrung in Ingeborg Bachmanns "Jugend in einer österreichischen Stadt"

Gewalterfahrung in Ingeborg Bachmanns "Jugend in einer österreichischen Stadt"

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3656230137
ISBN13: 9783656230137
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 9 2012
Pages: 30
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Rostock (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Geschlechterdifferenz und Gewalterfahrung in Texten Ingeborg Bachmanns, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Ingeborg Bachmanns Erzählung Jugend in einer österreichischen Stadt. Nach einer einleitenden Auseinandersetzung mit ganz allgemeinen Aspekten wie Inhalt, Struktur und Erzählweise dieses kurzen Textes kommt es zur ausführlichen Analyse der Erzählung unter dem Gesichtspunkt Gewalterfahrung in Texten Ingeborg Bachmanns. Es werden dabei Erfahrungsbereiche erschlossen, in denen physische und psychische Kränkungen der Subjekte im Text vorkommen und insbesondere dargelegt, inwieweit auch Sprache über Gewaltpotential verfügt. In diesem Zusammenhang werden Bezüge zu Ingeborg Bachmanns Leben hergestellt, zugleich jedoch eine ausschlie lich autobiographische Perspektive abgelehnt. Im letzten Teil der Arbeit wird ein Interpretationsansatz präsentiert und der Versuch unternommen, ausgehend von Aussagen der Autorin Bachmann zu ihrer Erzählung einen sinnvollen Zusammenhang zwischen Form und Inhalt des Textes herzustellen. Die Erzählung Jugend in einer österreichischen Stadt von Ingeborg Bachmann ist 1961 im Erzählband Das drei igste Jahr erschienen. Ein Versuch, den Inhalt des Textes in wenigen Sätzen einzugrenzen, könnte folgenderma en lauten: In dieser Erzählung gibt eine mutma lich ideelle Reise, als reale Reise vorgestellt, dem Erzähler Anlass zur Rückreise in die Erinnerungen seiner verlorenen Kindheit. Die präsentierten Erinnerungsszenen schwanken dabei zwischen der Verarbeitung von offenkundig authentischen biographischen Erlebnissen Ingeborg Bachmanns und einer als Dekonstruktion einer autobiographischen Skizze (Bachmann 1994, S. 26) zu bezeichnenden Komposition des Textes. Es findet eine Grenzerfahrung in dem Sinne statt, dass die Grenze zwischen Kindheit und Erwa

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