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Fußball als Religionsersatz: Ein Vergleich der Werke "Ein Sportstück" von Elfriede Jelinek und "Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde" von Friedri

Fußball als Religionsersatz: Ein Vergleich der Werke "Ein Sportstück" von Elfriede Jelinek und "Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde" von Friedri

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3346542939
ISBN13: 9783346542939
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 29 2021
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Fu ball als Textkultur, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit soll sich, unter der Berücksichtigung der Werke von Elfriede Jelinek Ein Sportstück und Friedrich Christian Delius Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde mit der Frage beschäftigen, inwiefern der Fu ball als Religionsersatz fungieren könnte. Delius Werk handelt von den Anfängen der Fu ballkultur in Deutschland. Jelineks Werk betrachtet den Sport und seine Fankulturen in der heutigen Zeit eher aus einem kritischeren Blickwinkel. Um die Parallelen der Religion und des Fu balls in den Werken herausfinden zu können, werden zunächst die Funktionen der Religion generell erläutert, um diese anschlie end mit den Funktionen des Fu balls in den Werken vergleichen zu können. Wenn man an das Jahr 2014 denkt, dann verbindet vermutlich jeder Deutsche dies mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Brasilien. In Brasilien verwendet man mittlerweile Gol da Alemanha (Übersetzt: Tor für Deutschland) als Sprachwitz, wenn jemandem ein Missgeschick passiert. Der Fu ball hat in den letzten Jahrzehnten immer mehr Präsenz im Leben der Menschen erlangt. Ob in Südafrika, Italien, Argentinien oder Kenia, überall auf der Welt wird Fu ball gespielt. Die dazugehörige Fankultur verehren ihre Vereine wie Götter, indem sie jeden Spieltag das Stadion besuchen und ihre Trikots in den Vereinsfarben tragen. Gute Fu baller werden als Fu ballgott bezeichnet und die Hand mit der Maradona ein Tor während der Weltmeisterschaft 1986 erzielte, war die Hand Gottes. Die Begriffe deuten bereits an, dass der Fu ball möglicherweise eine Ersatzreligion darstellen könnte, welche die (traditionellen) Religionen ablösen könnte.

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