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Das Fremdsein in Kafkas Roman "Das Schloß"

Das Fremdsein in Kafkas Roman "Das Schloß"

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3638918009
ISBN13: 9783638918008
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 5 2008
Pages: 60
Weight: 0.20
Height: 0.14 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar: Franz Kafka - Die Romane, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Auseinandersetzung Kafkas mit der Gesellschaft, Religion und seiner Existenz brachten der Welt ein einmaliges Schaffen hervor. Die Helden seines Werks sind nicht wie die klassischen Helden, Wilhelm Meister in den Lehrjahren Goethes zum Beispiel, denen nur daran gelegen ist, etwas in ihrer Gesellschaft zu erreichen. Die Integration in die Gesellschaft und die Harmonie mit ihr galt jenen als höchstes Ziel. Die Protagonisten Kafkas Werk hingegen sind schlechthin das Gegenteil: Josef K. in Der Proze , K. in Das Schlo oder Karl Ro mann in Der Verschollene, sie haben es schwer, das Leben zu verstehen und deshalb gelingt ihnen die Integration nicht. Oder sie hinterfragen sie Gesellschaft, finden sie hässlich und wollen sich daher nicht in sie einfügen. Sie sind Menschen, die ihrem Milieu und dem Leser verschlossen bleiben. Der Leser wird gezwungen, sich immer wieder mit ihnen auseinanderzusetzen, um sie, wenn nicht zu verstehen, dann mindestens ihre Funktion in den Texten nachvollziehen zu können. Jenen Autoren gelingt es also, eine Fremdheit zwischen Leser und der Geschichte und ihren Figuren zu schaffen. Fremdsein und Fremdheit in Kafkas Roman Das Schlo stellt die Thematik dieser Hausarbeit dar. Im Soziologie-Lexikon von Gerd Reinhold finden wir unter dem Lemma Fremder folgendes: 1. eine Person, die bislang unbekannt war, weshalb über ihre soziale Herkunft, ihre Eigenschaften nichts bekannt ist, was das Verhalten ihr gegenüber erschwert, weil nur die Rolle des Fremden bekannt ist. Die Rolle ist symmetrisch, weil beide sich fremd sind; 2. eine Person, die zwar als solche schon relativ bekannt ist, die aber Eigenschaften und Verhaltensweisen zeigt, die in dem sozialen Gefüge als unüblich (oder gar abweichend) gelten und

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