• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Das Fenster-Motiv in Trakls Dichtungen

Das Fenster-Motiv in Trakls Dichtungen

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640462432
ISBN13: 9783640462438
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 8 2009
Pages: 32
Weight: 0.12
Height: 0.08 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 1993 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: sehr gut, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Seminar für Deutsche Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar: Georg Trakl, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema der Arbeit ist von der Trakl-Philologie bisher übersehen worden. Aber auch Martin Heideggers philosophische Trakl-Auslegung in seinem berühmten Aufsatz DIE SPRACHE bedenkt bei der Besprechung des Gedichts EIN WINTERABEND anhand der Verse Wenn der Schnee ans Fenster fällt, Lang die Abendglocke läutet lediglich Schneefall und Läuten der Abendglocke, nicht aber das Fenster. Trakl verwendet das Fenster-Motiv in seinem lyrischen Gesamtwerk mit vier Ausnahmen ausschlie lich adverbial. Hierin dürfte, abgesehen davon, dass Fenster im Vergleich zum übrigen Wortschatz der Traklschen Dichtungen eine eher unscheinbare Vokabel ist, ein Hauptgrund dafür zu sehen sein, dass das Fenster-Motiv, obwohl es mit insgesamt 84 Belegstellen zu den häufigsten Motiven gehört, einen Eindruck von Beiläufigkeit macht und leicht überlesen wird. Bereits in Trakls erster Prosaveröffentlichung TRAUMLAND (1906) bildet aber das Fenster (neben den Rosen, die der Ich-Erzähler der kranken Maria wiederholt in den Scho legt) das zentrale durchgängige Motiv. Auffällig ist, dass das Fenster-Motiv hier als in sich gedoppelt erscheint, nämlich als zwei Orte, die die beiden Handlungspole der Erzählung ausmachen: a. als der Ort, von dem aus der Ich-Erzähler beobachtet sowie b. als ein zweiter Ort, den der Ich-Erzähler beobachtet. Die Untersuchung weist nach, dass diese spezifische Doppelung des Fenster-Motivs (einerseits Ausgangspunkt, andererseits Zielpunkt der Beobachtung) als paradigmatisch für die Verwendung des Motivs im Gesamtwerk des Dichters angesehen werden kann. Indem der grammatische und der textuale Kontext des Fenster-Motivs in Trakls lyrischem Gesamtwerk akribisch analysiert werden, gelin

Also in

General Reference