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Essentielle Hypertonie: Psychologisch-Medizinische Aspekte

Essentielle Hypertonie: Psychologisch-Medizinische Aspekte

Paperback

Medical ReferenceGeneral Psychology

ISBN10: 3540109757
ISBN13: 9783540109754
Publisher: Springer Nature
Published: Dec 1 1981
Pages: 229
Weight: 0.88
Height: 0.52 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Die essentielle Hypertonie stellt einen gesundheitsschädigen- den Risikofaktor von zentraler Bedeutung dar. Diese Tatsa- che gehört mittlerweile zum festen Wissensbestand von Ärz- teschaft und verantwortlichen Gesundheitsbehörden. Auch kann durch konsequente antihypertensive Therapie das hochdruck bedingte Morbiditäts-und Mortalitätsrisiko inner- halb einer Population gesenkt werden, wie verschiedene Mul- tizenter-Studien in jüngster Vergangenheit gezeigt haben. Trotz dieser relativ günstigen Behandlungschancen sind im- mer noch wichtige Fragen der Entstehung, Entwicklung und Chronifizierung dieses Krankheitsgeschehens ungelöst. In der medizinischen Hypertonie-Forschung gibt es seit geraumer Zeit Bestrebungen, auch andere Disziplinen einzubeziehen, um dadurch zu einem besseren Verständnis der krankheitsbe- dingenden Faktoren zu gelangen und auf dieser Basis die Be- handlungsmethoden zu optimieren. Seit Erfindung der Blutdruckmessung war es erfahrenen Klinikern ein unmittelbar evidentes Phänomen, da Blut- druckveränderungen auch von psychischen Vorgängen beein- flu t werden können. Welche Rolle sie allerdings in der Ätio- logie und Pathogenese der essentiellen Hypertonie spielen, ist bis heute bedauerlicherweise noch nicht befriedigend geklärt. Dabei ist, trotz der Fülle empirischer und experimenteller Be- funde, vor allem das Wie des Zusammenwirkens von psychi- schen und physiologischen Faktoren unklar: Dieses Buch ist der Versuch, diese Frage genauer zu untersuchen. Die Idee dazu entstand während eines interdisziplinären Gesprächs von N ephrologen, N euroendokrinologen, Ärzten, Sozialepi- demiologen und Psychologen zu Problemen in der Hyperto- nie-Forsch ung. Die vorliegenden Einzelbeträge greifen die zentrale The- matik jeweils von ihrem speziellen Forschungsansatz her auf.

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