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Ernst Jüngers Widerstandstypen im Vergleich: Waldgänger und Anarch

Ernst Jüngers Widerstandstypen im Vergleich: Waldgänger und Anarch

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 364091810X
ISBN13: 9783640918102
Publisher: Grin Verlag
Published: May 22 2011
Pages: 44
Weight: 0.15
Height: 0.11 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister Scholl Institut ), Veranstaltung: Politische Wissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Ernst Jünger erlangte seine übernationale Bekanntheit als Schriftsteller vor allem durch die literarische Verarbeitung seiner Kriegserlebnisse im ersten Weltkrieg. Während der unruhigen Nachkriegszeit und der Weimarer Republik veröffentlichte er als Journalist eine Vielzahl von Artikeln und Essays mit grö tenteils radikaler Sto richtung und starkem Rechtsdrang. Obwohl er den Nationalsozialismus anfangs unterstützte und förderte, lehnte er später wiederholt Reichstagsmandate für die NSDAP ab und stellte sich auch öffentlich mehr oder weniger direkt gegen das Regime - was bekannterma en nicht ungefährlich war. In der Strömung der Konservativen Revolution, zu der neben Thomas Mann, Oswald Spengler, Carl Schmitt und anderen auch Ernst Jünger gezählt wird, nimmt er aufgrund seiner zeitweise undurchsichtigen Positionen die wohl sonderbarste Stellung ein - und bot damit eine breite Angriffsfläche für Kritiker aus sämtlichen Lagern. Jünger begeisterte dabei durch hohes sprachliches Niveau, au ergewöhnliche Verknüpfung von Realität und Fiktion und polarisierte mit häufig radikalen und ungewöhnlichen Ansichten. Auch nach 1945 und einem vorübergehenden Publikationsverbot ist auffällig, dass die Veröffentlichungen in unterschiedlichster Weise interpretiert, kritisiert und gelobt werden, bei einer stets unnormalen Zusammensetzungen der Lager von Gegnern und Fürsprechern. Spätestens mit seinem 1951 veröffentlichten Essay Der Waldgang bewegte sich Ernst Jünger tendenziell in Richtung eines konservativen Anarchismus, der in unterschiedlichster Weise ausgelegt wurde. Auch in den folgenden Jahren taucht das Thema immer wieder mehr oder weniger deutlich in Veröffentlichungen auf. 1977 greift Jünger in seinem Roman Eumeswil

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