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Enite - Die Rolle der Frau im "Erec" Hartmanns von Aue

Enite - Die Rolle der Frau im "Erec" Hartmanns von Aue

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 364047029X
ISBN13: 9783640470297
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 12 2009
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Technische Universität Berlin (Fakutät I - Geisteswissenschaften), Veranstaltung: Hartmann von Aue: Erec, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit soll die Rolle der Enite-Figur im Erec Hartmanns von Aue untersucht werden. Dabei sollen insbesondere die Arbeiten von Eva-Maria Carne (1968) und Robert Braunagel (2000), die sich beide umfassend mit den Frauengestalten bei Hartmann beschäftigt haben, als Erhellung herangezogen werden. Wenn es ratsam erscheint, wird auch ein Vergleich mit der französischen Romanvorlage Chrétiens de Troyes unternommen werden. Hartmann hat, wie sich zeigen wird, einige wesentliche Änderungen in der Ausgestaltung seiner Enite-Figur vorgenommen. Jede Abweichung, jeder Unterschied zu Chrétien ist, wie man annehmen muss, kein blo er Zufall. Ganz bewusst hat Hartmann diese Änderungen vorgenommen und so, seinen eigenen Vorstellungen entsprechend, eine eigene ideale Frauenfigur geformt. Wie Braunagel deutlich gemacht hat, gibt es zwischen den beiden Enite-Figuren einige wesentliche Unterschiede. Oberflächlich betrachtet fällt die Ausgestaltung der Enite bei Hartmann, im Gegensatz zur Enide der französischen Vorlage, zunächst zwangläufig zu Ungunsten Hartmanns aus. Mehr noch als in der französischen Vorlage, konzentriert sich Hartmanns Roman nämlich in seinem Kern nur auf Erec und dessen Entwicklung. Er ist die Hauptperson, in der alles zusammenläuft. Ihm ist seine Partnerin Enite, wie es scheint, nur als Epitheton, als elfenhaftes, vollkommenes Wesen beigestellt. Während es Chrétien darum ginge, in seinem Roman ein gleichwertiges Liebespaar darzustellen, bei dem keiner der beiden dem anderen untergeordnet sei, stellt Hartmann einseitig nur die Entwicklung des Mannes dar. Die Frau aber - so Braunagel - durchläuft bei Hartmann keinerlei persönliche Entwicklung. Schon das Fehlen der Nennung Enites im Romantitel bei Hartmann (schl

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