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Defensives und offensives Schreiben in den "Liaisons dangereuses" von Choderlos de Laclos: Machtverhältnisse in Liebes- und Freundschaftsbeziehungen

Defensives und offensives Schreiben in den "Liaisons dangereuses" von Choderlos de Laclos: Machtverhältnisse in Liebes- und Freundschaftsbeziehungen

Paperback

General Reference

ISBN10: 3640580206
ISBN13: 9783640580200
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 31 2010
Pages: 30
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Didaktik für das Fach Französisch - Literatur, Werke, Note: 1,0, Universität Potsdam (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Romanistisches Forschungskolloquium, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit untersucht inwiefern der Brief als einfaches Kommunikationsmittel in dem Briefroman Les Liaisons dangereuses, von Pierre Choderlos de Laclos, in seiner Funktion ma geblich erweitert ist. In zahlreichen Fällen stellt Geschriebenes, das in dem Roman als Liebesdiskurs angeführt wird, bei näherer Betrachtung einen Machtdiskurs dar. Der Briefaustausch zwischen den Figuren bringt in einigen Fällen einen wahrhaftigen (Liebes)Kampf zum Ausdruck, wobei diese Diskussion die Tür zu einigen weiteren Untersuchungsaspekten öffnet. Durch das Schriftstück werden nicht nur Informationen überliefert und ausgetauscht, sondern Handlungen direkt vollzogen, sodass das Schreiben selbst als stark performativer Akt zu betrachten ist. Das Wort ist in den Liaisons dangereuses, je nachdem wer die Feder hält, eine Waffe der Offensive oder der Defensive. Das erste Kapitel der Arbeit wird auf die zwischen den Figuren herrschenden Machtverhältnisse eingehen, wobei sich zeigen wird, dass die in dem Roman abgebildete gesellschaftliche Ordnung als binäres Relationssystem zu erfassen ist, in dem vornehmlich eine genderspezifische Aufteilung der Protagonisten in Aggressoren und Defensoren stattfindet. Durch eine textimmanente Arbeitsweise soll durch das zweite und dritte Kapitel gezeigt werden, wie sich die Verhaltensmuster der Marquise de Merteuil, des Vicomtes de Valmont und der Présidente de Tourvel auf sprachlicher Ebene manifestieren, wobei sich das Augenmerk in beiden Kapiteln vorwiegend auf den Sprachgebrauch und die Wortwahl der Figuren richtet. Die Überlegung, dass das Wort ein wahrhaftiges Instrument im 'Briefekrieg' darstellt, das die einer Figur zugeschriebenen Machtposition nicht nur ausdrückt, sondern auch trägt, soll in diesem Abschnitt der

Also in

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