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Così fan tutte: "Psychologie" im 18. Jahrhundert

Così fan tutte: "Psychologie" im 18. Jahrhundert

Paperback

General Reference

ISBN10: 3640251431
ISBN13: 9783640251438
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 23 2009
Pages: 20
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Italianistik), Veranstaltung: Das italienische Opernlibretto des 18. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Così fan tutte - Mozarts lange Zeit umstrittenste Oper entstand im 18. Jahrhundert zu einer Zeit des Umbruchs. Man befindet sich zwischen Materialismus und Aufklärung und die Protagonisten sehen sich nun mit einer neuen Liebeskonzeption konfrontiert. Mozart und da Ponte versuchen aristokratische und bürgerliche Liebesauffassungen gegenüber zu stellen, und dabei besonderen Schwerpunkt auf den Rationalismus zu legen. Vor dem Hintergrund eines gefährlichen Experiments, einem Spiel mit Gefühlen und der Liebe, ja mit der Psyche des Menschen, wird die Strömung der Empfindsamkeit, die Einheit von Liebe und Ehe, eine Neuerung, die erst kürzlich Einzug in die Gesellschaft gefunden hat, mit kritischem Auge betrachtet. Doch um was geht es eigentlich in dieser so verwirrenden Oper, und warum verlässt der Zuschauer heute noch wie damals die Oper mit einem ungewöhnlich unbehaglichen, nachdenklichen Gefühl? Die Antwort findet sich versteckt in einer geschickt hinter Parodie, Ironie und Realität verborgenen Psychologie. Da Ponte hinterlässt der Regie karge optische, räumliche und mimische Anweisungen. Die Aussage des Stücks muss sich also im Libretto verbergen, in der Handlung, dem Geschehen - und zwar sowohl in den Worten als auch in der Struktur des Libretto. Bei einer genaueren Analyse dieser Aspekte treten verborgene Motivationslagen der Protagonisten hervor, die uns Aufschluss über die Wirkung dieser im Kreuzfeuer der Kritik stehenden Oper geben und eine sinnvolle Interpretation zulassen. Auf die Vorgabe einer konkreten Bühnenlösung verzichten Mozart und da Ponte absichtlich ausdrücklich, da sie eine Oper für die Ewigkeit kreierten. Sie schufen ein Werk, das sich mit einer zeitlosen T

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