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Clara Viebig: 'Das Weiberdorf': Betrachtungen der männlichen und weiblichen Protagonisten unter Gender-Aspekten

Clara Viebig: 'Das Weiberdorf': Betrachtungen der männlichen und weiblichen Protagonisten unter Gender-Aspekten

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640859448
ISBN13: 9783640859443
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 1 2013
Pages: 56
Weight: 0.19
Height: 0.13 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1.7, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung In der folgenden Analyse soll der Roman Das Weiberdorf von Clara Viebig aus dem Jahre 1900 näher betrachtet werden. Dabei soll das Werk, das in der gängigen Literatur entweder der Heimatkunst oder aber dem Naturalismus zugeordnet wird, nicht als ein solches interpretiert, sondern als ein Opus betrachtet werden, das sich dem modernen Frauenroman verschreibt. Unter der Lupe aktueller Gender-Betrachtungen sollen Machtverhältnisse im Roman aufgedeckt werden und erforscht werden, ob die Hauptfigur - Peter Miffert - als triebgeleitetes, rein von seiner Libido gesteuertes Wesen betrachtet werden kann oder ob die herausragende Bedeutung von Weiblichkeit im Werk seine Rolle als Hahn im Korb insofern determiniert, dass seine Handlungen quasi ferngeleitet sind. Die Vorgehensweise soll dabei folgenderma en ausgestaltet sein: In einem ersten Schritt führt eine kurze Inhaltsangabe sowie die Darstellung der Bedeutung des Werkes in seiner Zeit in die Arbeit ein. Danach wird eine Analyse der verschiedenen Lesarten vorgenommen, unter denen sich das Werk betrachten lässt. Dabei wird selbstverständlich auch auf den Naturalismus- Begriff eingegangen werden, jedoch soll der Begriff des 'Modernen Frauenromans' eine ungleich stärkere Aufmerksamkeit erfahren. Darauf folgt eine Charakterisierung des Peter Miffert sowie eine Erläuterung seiner Position als 'Hahn im Korb' im Dorfe. Dann wird 'das Bäbbi' charakterisiert, die einzig weibliche Person im Werk, die sich nicht der herrschenden Moral beugt, sondern eine eigene Tugend entwirft. In einem weiteren Schritt wird ihr (besonderes) Verhältnis zum Protagonisten erläutert, woraufhin dieser schlie lich einer erneuten Betrachtung unterzogen wird. Ein Fazit soll abschlie end darüber Auskunft geben, ob das Werk die Frauen im Weiberdorf als herrschende Gruppe bestimmt oder aber ob sich

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