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Christlob Mylius Beitrag zum medizinischen Diskurs der Frühaufklärung mit dem Lustspiel "Die Ärzte"

Christlob Mylius Beitrag zum medizinischen Diskurs der Frühaufklärung mit dem Lustspiel "Die Ärzte"

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640326288
ISBN13: 9783640326280
Publisher: Grin Verlag
Published: May 17 2009
Pages: 40
Weight: 0.14
Height: 0.10 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Medizin hat sich als beliebtes Thema in der antiken wie gegenwärtigen Literatur, sowohl in der Prosa wie auch im Drama oder der Lyrik, erwiesen: Immer wieder wurden Ärzte samt der durch sie vertretenen wissenschaftlichen Ausrichtung zu zentralen literarischen Gestalten. Die Literatur beschreibt und verarbeitet dabei das medizinische Wissen und bewertet schlie lich Aspekte der Medizin implizit oder explizit als positiv oder negativ. Die Wechselwirkung, die Literatur und Medizin aufeinander ausüben, lässt sich, wie Engelhardt deutlich macht, in drei Perspektiven gliedern. Es ist hier die Rede von der literarische[n] Funktion der Medizin, [der] medizinische[n] Funktion der Literatur [sowie der] genuine[n] Funktion der literarisierten Medizin (Engelhardt, 12). Gerade auch im Zeitalter der Aufklärung war die Auseinandersetzung mit dem medizinischen Diskurs hoch aktuell. Christlob Mylius (1722-1754) und Theodor Johann Quistorp (1722-1776) leisteten im Jahr 1745 mit ihren Lustspielen Die Ärzte bzw. Der Hypochondrist jeweils einen wichtigen Beitrag zur literarischen Verarbeitung der medizinischen Thematik. Gegenstand vorliegender Arbeit soll nun die Untersuchung von Mylius' Lustspiel Die Ärzte sein. Aufgrund des dürftigen Forschungsstandes zu Mylius und diesem Stück, der einerseits darin begründet sein mag, dass Myluis' Oeuvre aufgrund seines zeitigen Ablebens sehr begrenzt geblieben ist und andererseits darin, dass es ihm aus diesem Grund nicht vergönnt war, sein Können zu perfektionieren, erscheint es lohnend, über die Analyse des Dramas hinaus etwas weiter auszuholen. Dabei wird insbesondere von den zwei miteinander im Legitimationsstreit liegenden medizinischen Hauptsystemen sowie von der stetig anwachsenden Gruppe der vernünftigen Ärzte die Rede sein. Im Folgenden soll der Entstehungskontext um Die Ä

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