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Die Bauerngestalt im "Ring" von Heinrich Wittenwiler. Zwischen weltlicher Narretei und christlicher Sünde

Die Bauerngestalt im "Ring" von Heinrich Wittenwiler. Zwischen weltlicher Narretei und christlicher Sünde

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3668148406
ISBN13: 9783668148406
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 15 2016
Pages: 32
Weight: 0.12
Height: 0.08 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2.0, Georg-August-Universität Göttingen, Veranstaltung: Wittenwillers Ring, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Arbeit soll die Rolle der Bauernfiguren in Wittenwillers Ring näher untersucht werden. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, inwieweit das tumbe der Lappenhausener Bauern als blo e Narretei oder aber als Sünde zu werten ist. Es macht wenig Sinn, Wittenwilers Ring losgelöst von seiner Entstehungszeit und losgelöst vom Autor selbst zu betrachten.; Insbesondere die Frage nach der Narrenterminologie kann nur aus der Geschichtlichkeit des Ringes heraus fundiert untersucht werden. Der Versuch das Epos werksimmanent zu betrachten wird von meiner Seite nicht unternommen. 1 So wird im ersten Kapitel zunächst auf die (wahrscheinliche) Biographie Wittenwillers und die Bedeutung seiner Standeszugehörigkeit und seiner Herkunft für den Ring eingegangen. Das dritte Kapitel versucht das mittelalterliche Bild des Bauerntums und den zeitgenössischen Narrenbegriff zu skizieren. Nach Klärung der mittelalterlichen Begrifflichkeit des Bauern und des Narren, soll das Verhalten der bäuerlichen Protagonisten im Ring direkt am Primärtext beschrieben werden. Im vierten Kapitel wird zunächst die Sündevorstellung im Spätmittelalter vorgestellt werden und dann, im Hauptteil der Arbeit sehr textnah auf die Ausgangsfrage eingegangen werden, ob das törichte Verhalten der Bauern in erster Linie als Sünde oder als Narretei zu werten ist. Dieser Teil stellt den thematischen Schwerpunkt der Seminararbeit dar. Im abschlie enden Fazit möchte ich dann noch einmal die Ergebnisse zusammenfassen und eigene Gedankenansätze reflektiert aufgreifen. Im Rahmen dieser Arbeit wird nur am Rande eingegangen werden können auf die Frage nach der Gattungsgestalt des Textes; auch die Erzählsituation, die Beziehung zwischen Erzähler und Autor sowie die Frage nach den graphischen H

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