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Aspekte der Intensivierung: Die Einzelfälle "ganz" und "höchst"

Aspekte der Intensivierung: Die Einzelfälle "ganz" und "höchst"

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640369432
ISBN13: 9783640369430
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 9 2009
Pages: 32
Weight: 0.12
Height: 0.08 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zeitalter der Extreme ist sie zu einem Lieblingskind der Deutschen geworden - die Intensivierung. Denn durch sie ist es möglich eine Aussage zu modifizieren, d.h. etwas zu verstärken oder abzuschwächen. Hierbei sind der Intensität nur wenig Grenzen gesetzt. Intensivierung ist heutzutage allgemein gebräuchlich, besonders in der Umgangs- oder Alltagssprache findet sie Verwendung. Aber auch in der Fachsprache hat die Intensivierung ihren Platz gefunden, allerdings nicht in einem solch hohen Ma wie im alltäglichen und dialogischen Gebrauch der Sprache. Diese Arbeit befa t sich speziell mit der Problematik der Kollokationen von ganz und höchst mit einem Adjektiv. Diese Partikeln sind insofern besonders interessant, da sie Problemfälle der Intensivierung sind. Zum einen weil sie sowohl eine verstärkende, als auch eine abschwächende Funktion haben (ganz), zum anderen weil sie nicht mit jedem Adjektiv verträglich sind (höchst). Au erdem zählen sie zu den wenigen Partikeln, denen eigene Untersuchungen gewidmet worden sind. Problematisch ist jedoch, da die Partikelforschung noch nicht sehr weit fortgeschritten ist. Die Partikeln weisen gegenüber (...) anderen Funktionswörtern Besonderheiten auf, die deshalb kaum erkannt worden sind, weil sie sehr lange von der Sprachwissenschaft vernachlässigt worden sind und erst in den letzten beiden Jahrzehnten stärker in das Blickfeld der Forschung getreten sind. Vermutlich findet sich aus diesem Grund nur wenig Literatur zu den speziellen Themen dieser Hausarbeit, deshalb stützen sich die folgenden Thesen hauptsächlich auf die Arbeiten von Pusch (1981), Rainer (1984) und van Os (1989). Ferner wird ein Einblick gegeben, inwieweit diese Partikel Auswirkung auf Intensivierungsskalen haben. Diese Aussagen beruhen weitestgehend auf den im Seminar erarbeiteten Zusammenhängen, da die

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