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Arbeitsteilung, Privateigentum und Staat in der literarischen Inselutopie des 18. Jahrhunderts

Arbeitsteilung, Privateigentum und Staat in der literarischen Inselutopie des 18. Jahrhunderts

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3640397940
ISBN13: 9783640397945
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 13 2009
Pages: 68
Weight: 0.22
Height: 0.16 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar: Johann Carl Wezels Romane, Sprache: Deutsch, Abstract: Der utopische Inselroman ist bis heute von beträchtlichem Reiz für Autoren, denen daran gelegen ist, in pädagogischer oder kritischer Absicht ihren Lesern eine Gesellschaft im Modell vorzuführen, bzw. die Entstehung arbeitsteiliger Gesellschaften literarisch zu illustrieren. Und so hat dieses Genre eine Fülle von Werken hervorgebracht, allein Erhard Reckwitz listet im Anhang seiner diesbezüglichen gattungsgeschichtlichen Arbeit 63 Primärquellen auf und beschränkt sich dabei nur auf eine kleine Auswahl. Dies war insbesondere zur Zeit der europäischen Aufklärung und der von ihr inspirierten literarischen Werke der Fall. Waren utopische Schriften - nicht selten in literarischem Gewand - auch seit Thomas Morus Utopia bekannt, so war es dennoch vor allem Daniel Defoe, der mit seinem 1719 erschienenen Roman The Life and Strange Surprising Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner dem Genre einen Namen gab und zahlreiche Bearbeitungen, Adaptionen und Gegenentwürfe anregte. Jürgen Fohrmann verweist allein für das 18. Jahrhundert au erhalb Englands auf 38 verschiedene Ausgaben des Defoeschen Originals, 5 niederländische, 20 französische und 17 deutsche sowie 2 französische und zwei deutsche Bearbeitungen, was also insgesamt für einen durchschlagenden Erfolg spricht. In der vorliegenden Arbeit versuche ich, die historisch-sozialen Beweggründe für die Popularität der Robinsonaden zu untersuchen. Robinsons Geschichte ist die Geschichte des Menschen und seiner fortschreitenden Kultur im Kleinen7, schrieb etwa Rousseau und umriss dabei den Kern des Interesses sowohl der zeitgenössischen pädagogischen Literatur wie auch der politischen Ökonomie an dem Stoff. Dass es hierbei vor allem um die Schaffung der materiellen Kultur u

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