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Das Apathiesyndrom Der Schizophrenen: Eine Psychopathologische Und Computertomographische Untersuchung

Das Apathiesyndrom Der Schizophrenen: Eine Psychopathologische Und Computertomographische Untersuchung

Paperback

Series: Monographien Aus Dem Gesamtgebiete der Psychiatrie, Book 38

Medical Reference

ISBN10: 3642860354
ISBN13: 9783642860355
Publisher: Springer
Published: Apr 18 2014
Pages: 157
Weight: 0.60
Height: 0.35 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Das Vorlegen einer weiteren Schizophrenieverlaufsstudie unter einem vor- wiegend psychopathalogischen Aspekt bedarf heute einer Rechtfertigung. Die Zahl der in den letzten eineinhalb Jahrzehnten erschienenen Schizo- phrenieverlaufsstudien ist gro ; sie mag den Eindruck erwecken, da neue Ergebnisse nur aus einer verfeinerten Methodik zu erwarten seien, die sich abgrenzbaren Detailfragen zuwendet. Dieser Weg wurde vielfach beschrit- ten und hat z. T. zur Ausbildung von Spezialgebieten mit nur noch schwer überschaubarer Literaturfülle geführt. Als Beispiele seien neben der klini- schen Psychopathologie vorwiegend klassifikatorischer Provenienz die high-risk-Forschung, die experimentalpsychologische Vulnerabilitätsfor- schung, die life-event-Forschung, die sozialpsychologische Therapie-und Rehabilitationsforschung und die Ventrikelforschung genannt, zu deren Wertung im Grunde auch die Beurteilung der Demenzforschung an nicht psychotischen Alten berücksichtigt werden mü te. Die Vorstellung eines hinsichtlich der Vielzahl der Forschungsansätze synoptischen Vorgehens unter dem Primat der klinischen Psychopatholo- gie, wie es hier versucht wurde, ist von der Hoffnung getragen, zu einer ver- besserten Integration der Ergebnisse der einzelnen Forschungsbereiche bei- zutragen und so zu einem in sich geschlossenen Bild vom schizophrenen Residuum zu kommen. Für den empirischen Teil der Studie bedeutet dies, da , hypothesengeleitet, die nach dem Stand der Diskussion am wichtigsten erscheinenden Einflu grö en auf das Apathiesyndrom der Schizophrenen gemeinsam und am gleichen Patientenkollektiv untersucht werden, damit eine Gewichtung dieser sonst zumeist getrennt voneinander untersuchten Variablen gegeneinander möglich wird. Die zu vermutende Komplexität der ätiopathogenetischen Einflüsse auf das Apathiesyndrom der Schizo- phrenen zwingt natürlich nach wie vor zu einer erheblichen Reduktion der zu untersuchenden Bereiche.

Also in

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