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Anwendungsfelder der Erlebnispädagogik

Anwendungsfelder der Erlebnispädagogik

Paperback

Special Education

ISBN10: 3656661596
ISBN13: 9783656661597
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 4 2014
Pages: 122
Weight: 0.37
Height: 0.29 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Blick auf unsere heutige Gesellschaft offenbart eine zunehmende Erlebnisorientierung der sozialen Akteure/Menschen/Gesellschaftsmitglieder. So tauchen vermehrt Schlagwörter wie Skating, Rafting, Free-Climbing, Bungee-Jumping auf. Diese Freizeitaktivitäten versprechen nicht nur Risiko und Spa , sondern suggerieren den ultimativen Kick sozusagen, das Erlebnis schlechthin. Zudem entwickeln sich zur Zeit sanftere Formen des Erlebnisses. Ein Besuch im Kaufhaus dient z.B. nicht nur dem Erwerb von Waren, son-dern wird als Erlebnis deklariert. Familien reisen nicht mehr in einen Erholungsurlaub, vielmehr gehen sie auf Erlebnisreise besuchen Freizeitparks und Erlebnisbäder deren Werbema nahme von einem einzigen Event berichten. Selbst der Nahrungsmittelkonsum verwandelt sich in den Werbeanzeigen zu einem Feuerwerk der Sinne, und wird dadurch zu einem Erlebnis avanciert. Als Beispiel hierfür sei der Slogan eines Schokoladenriegels aufzuführen: Snickers - und weiter geht's: Du willst Action? Snickers (R) sagt: Alles was Spa macht, ist erlaubt! Und egal wie viel Energie Du dafür benötigst: Mit der Unterstützung von Karamell, Schokolade und einer satten Portion Erdnüssen kann Dich nichts aufhalten. Diese Veränderungen der Lebenslagen und Lebensgewohnheiten haben weit reichende Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Demzufolge sieht sich die Pädagogik mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Um Kindern und Jugendlichen attraktive Angebote bieten zu können, muss der soziale Mentalitätswandel in die pädagogischen Konzepte mit einflie en. Für WITTE zeichnet sich der Trend ab, dass pädagogische Angebote die Fähigkeit verlieren, Kinder und Jugendliche an sich zu binden. Seiner Begründung nach resultiert dies aus 2 Faktoren: Die fehlende Orientierung der Jugendarbeit an de

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