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Anaesthesiologische Probleme in Der Gefäßchirurgie: 2. Rheingau-Workshop

Anaesthesiologische Probleme in Der Gefäßchirurgie: 2. Rheingau-Workshop

Paperback

Series: Anaesthesiologie Und Intensivmedizin Anaesthesiology and Int, Book 177

Medical Reference

ISBN10: 3540154086
ISBN13: 9783540154082
Publisher: Springer Nature
Published: Jul 1 1985
Pages: 196
Weight: 0.75
Height: 0.44 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Der Anteil älterer und alter Menschen nimmt in der operativen Me- dizin ständig zu. Dies geht einher mit der Veränderung der Alters- struktur in der Bevölkerung industrialisierter Länder. Nicht zuletzt deshalb stellen gefä chirurgische Eingriffe einen quantitativ bedeu- tenden Anteil am chirurgischen Krankengut dar. Gerade ältere und alte Menschen weisen eine Vielzahl von Vor- und Begleiterkrankungen auf, die für den perioperativen Verlauf von Bedeutung sind. Dementsprechend mu das gesamt operative Risiko für gefä chirurgische Eingriffe besonders hoch eingestuft werden. In einer am Institut für Anaesthesiologie der Ludwig-Maxi- milians-Universität München durchgeftihrten prospektiven Studie zur Einschätzung des Risikos in der operativen Medizin war die In- zidenz schwerer Komplikationen mit 20,0% in der Gefä chirurgie am höchsten. Die geringste Inzidenz mit 0,4% wiesen - zum Ver- gleich - Patienten nach sogenannten kleinen Eingriffen in der Hals- Nasen-Ohren-Klinik bzw. Urologie auf. Soll das Risiko in der Gefä chirurgie weiter gesenkt werden, so kann dies nur durch weiter verbesserte prä-, intra-und postopera- tive Diagnostik und Therapie erreicht werden. Gerade für diese Pa- tienten ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg. Allerdings müssen auch die neuen Erkenntnisse z. B. der Physiologie und der Pathophysiologie des Herz-Kreislauf-Systems sowie der Pathobiochemie in die Klinik transformiert werden. So besteht kein Zweifel, da den Eikosanoiden z. B. den Pro- staglandinen, Thromboxanen und Leukotrienen eine zunehmende Bedeutung als Mediatoren zukommt, die für Regulationsprozesse und zellulären Interaktionen im Bereich des kardio-vaskulären Sy- stems von Bedeutung sind. Die Arachidonsäure steht als quantitativ wichtigste Ausgangssubstanz für die Eikosanoid-Synthese im Mittel- punkt der Betrachtungen (Neuhof).

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