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Amnesie am Fallbeispiel des Patienten Henry Molaison. Das Gedächtnis, das amnestische Syndrom und mögliche Therapien

Amnesie am Fallbeispiel des Patienten Henry Molaison. Das Gedächtnis, das amnestische Syndrom und mögliche Therapien

Paperback

Medical Reference

ISBN10: 3346794660
ISBN13: 9783346794666
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 1 2023
Pages: 38
Weight: 0.14
Height: 0.09 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Medizin - Neurologie, Psychiatrie, Süchte, Note: 1,0, SRH Fernhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit wird sich mit dem Fall von Henry Gustav Molaison detailliert auseinandergesetzt. Zum einen wird seine vorliegende Erkrankung, die Epilepsie, kurz erläutert. Nach der Betrachtung der Epilepsie befasst sich die Arbeit mit dem Gedächtnis sowie mit dem Hippocampus und dessen Rolle. Anschlie end an die Erläuterungen zum Gedächtnis, rückt das amnestische Syndrom in den Fokus. Diese wird auf den Fall von HM transferiert, sodass seine Defizite im Bereich des Gedächtnisses wie auch seine erhaltenen Funktionen erläutert werden. Des Weiteren werden auch Therapiemöglichkeiten der Gedächtnisstörung betrachtet. Zuletzt werden die Ergebnisse und Erläuterungen der Arbeit in der Diskussion diskutiert, woraufhin auch das Fazit sowie der Ausblick folgen. Bei Henry Gustav Molaison, bekannt als H.M, lag seit seinem zehnten Lebensjahr eine Epilepsie vor, welche sich zunächst in fast täglichen Petit-mal-Anfällen äu erte. Im Alter von 15 Jahren traten auch die ersten Grand-mal, also tonisch-klonische Anfälle, zusätzlich zu den Petit-mal-Anfällen, auf. Auch verschlimmerten sich die Anfälle und nahmen in ihrer Häufigkeit weiter zu. Nach dem Schulabschluss im Alter von 21 Jahren arbeitete H.M in einer Schreibmaschinenfabrik. Seine Anfälle häuften sich weiterhin und machten ihn im Alter von 27 Jahren arbeitsunfähig. Nachdem mehrere Medikamententherapien nicht anschlugen und sich keine Besserung bezüglich seiner epileptischen Anfälle zeigte, konnte man von einer Medikamentenresistenz ausgehen sowie infolgedessen von einer schwer behandelbaren Epilepsie. Schlie lich wurde er im Alter von 29 Jahren im August/September 1953 vom Neurochirurgen Dr. William Scoville operiert, was bei H.M. zu einer anterograden Amnesie führte. Die epileptischen Anfälle waren immer noch präsent, nur weniger häufig in ihrer Frequenz und weniger intens

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