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Aktionen als Non-Profit-PR: Eine empirische Untersuchung am Beispiel Greenpeace Österreich

Aktionen als Non-Profit-PR: Eine empirische Untersuchung am Beispiel Greenpeace Österreich

Paperback

General Reference

ISBN10: 3836660350
ISBN13: 9783836660358
Publisher: Diplomica Verlag
Published: Mar 19 2008
Pages: 244
Weight: 0.95
Height: 0.51 Width: 7.00 Depth: 10.00
Language: German
Ein riesiges Transparent auf einem AKW-Kühlturm oder aneinandergekettete Aktivisten, die ein Werkstor blockieren - jeder kennt solche Aktionen. Die Medien berichten davon und die Leute reden darüber. Aber: Wie interessant ist die x-te Kletteraktion wirklich noch? Und wie passt das Image des wild entschlossenen Verhinderers zu einer Organisation, deren Experten sich mit Vertretern der Wirtschaft an einen Tisch setzen, um konstruktive Lösungen zu erarbeiten? Dieses Buch geht der Frage nach, wie Aktionen wirken und ob sich die Wirksamkeit dieses von zahlreichen Non-Profit-Organisationen eingesetzten PR-Instruments verändert hat. Gegenstand der Untersuchung sind dabei die Aktionen von Greenpeace, der weltweit bekanntesten aktionistischen Umweltschutzorganisation. Anhand von Greenpeace Österreich durchgeführter Aktionen werden die Funktionen, die die Aktion für die veranstaltende Gruppe und für die gesamte Gesellschaft hat, durchleuchtet. Von einem systemtheoretischen Ansatz ausgehend beschreitet die Autorin kommunikationswissenschaftliches Neuland: Erstmalig wird die Aktion als eigenständiges Mittel der Öffentlichkeitsarbeit definiert und systematisch analysiert. Zur theoretischen Fundierung dienen neueste Erkenntnisse aus der PR-Kampagnenforschung. Als Methode kommen mündliche Einzelinterviews mit Vertretern ausgewählter Teilöffentlichkeiten - Repräsentanten der Wirtschaft und von staatlicher Stellen, Mitarbeiter von anderen Umweltschutz-Organisationen und von Greenpeace selbst - zum Einsatz. Die Auswertung erfolgt mittels qualitativer Inhaltsanalyse. Das Ergebnis zeichnet ein differenziertes Bild der Wirkungen der Aktion als PR-Instrument. So erzielen Aktionen zwar gute Medienberichterstattung und erregen Aufmerksamkeit, können Inhalte allerdings nur verkürzt vermitteln. Die Aktionsteilnehmer werden als Helden bewundert, ihr Image widerspricht jedoch der Selbstdarstellung der Organisation als sachlich und seriös. Aktionen dienen als Markenzeichen - aber nur, wenn

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