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Apoplektischer Insult Und Unfallzusammenhang

Apoplektischer Insult Und Unfallzusammenhang

Paperback

Series: Hefte Zur Zeitschrift der Unfallchirurg, Book 69

Medical Reference

ISBN10: 354002848X
ISBN13: 9783540028482
Publisher: Springer
Published: Jan 1 1962
Pages: 92
Weight: 0.33
Height: 0.21 Width: 6.14 Depth: 9.21
Language: German
Der Tod durch Gehirnblutung und sonstige Gefä störungen des Zentralnervensystems stand im Jahre 1958 in der Statistik der Sterbe- fälle auf dem 3. Platz, - nach den Herzkrankheiten und den bösartigen Neubildungen. Gegenüber 1938 sind die Zahlen nahezu verdoppelt. In meinen Monographien habe ich wiederholt darauf hingewiesen, da die organischen vasculären Erkrankungen ganz allgemein und besonders auch des Hirnkreislaufs unzweifelhaft ständig zunehmen. Hinsichtlich der Hirngefä e haben inzwischen die objektiven Zahlen meine Prognose erschreckend eindeutig bestätigt. Eine Verminderung des apoplektischen Insultes als Todesursache stellt für die gesamte Ärzteschaft ein dank- bares, allerdings nicht ganz leichtes Betätigungsfeld dar. Die optimale Therapie mit Aufstellung eines wohlbegründeten Behandlungsplanes mu aber von unumgänglichen differentialdiagnostischen Erwägungen aus- gehen. In der vorliegenden Schrift nimmt die cerebrale Angiographie bei der Diagnostik der verschiedenen Ursachen des apoplektischen In- sultes mit Recht einen breiten Raum ein. Die Hirngefä kontrast- darstellung ist bei sachgerechter Durchführung zu einer praktisch ge- fahrlosen Untersuchungsmethode geworden und für die Beurteilung der tumorösen Prozesse sowie der organischen, funktionellen und traumati- schen Durchblutungsstörungen nicht mehr wegzudenken. Auf die operativen Behandlungsmöglichkeiten wird vom Verfasser an Hand des umfangreichen Krankengutes der Klinik eingegangen. Herr ISFoRT befa t sich aber auch noch ganz besonders mit dem praktisch wichtigen Fragenkomplex der Unfallzusammenhangsbeurtei- lung, soweit er angiographisch irgendwie näher zu klären ist. Dieser Fragenkomplex des apoplektischen Insultes stellt den unfallmedizini- schen Gutachter vielfach vor recht schwierige Entscheidungen, zumal die laienmä ige Auffassung gerade auch hier in jedem Fall gern einen Unfall erblickt.

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