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Hegemoniale Männlichkeit

Hegemoniale Männlichkeit

Paperback

General Education

ISBN10: 3638917665
ISBN13: 9783638917667
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 4 2008
Pages: 20
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie, Note: 1,0, Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz) (Sozialwesen), Veranstaltung: Gender in der Sozialen Arbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: In den Sozial- und Kulturwissenschaften wissen wir noch wenig über Männer als individuelle und gesellschaftliche Wesen, obwohl die Wissenschaft traditionell männlich dominiert ist und meist unbewu t vom Männlichen als dem Allgemeinen ausgeht. Dieser schon länger verfügbare Befund der feministischen Wissenschaftskritik hat zwischenzeitlich zu einiger Anstrengung geführt, diese Wissenslücke zu füllen. (Müller, U. in Connell, R. 2000, S. 9) Mit diesen Worten kündigt Ursula Müller im Vorwort zu Robert W. Connells Der gemachte Mann - Konstruktion und Krise von Männlichkeiten Gegenstand und Inhalt des Buches an. Doch wie begründet sich diese männliche Dominanz in der Wissenschaft? Welche Folgen hat das für die Männer, die Gesellschaft im Allgemeinen und die Jugendarbeit im Speziellen? Wenn vom Mann im Allgemeinen ausgegangen wird, wieso definiert man Männlichkeit dann nicht kurzerhand über das Allgemeine? Dies sind nur wenige der Fragen, die Connell in seinem, mittlerweile als häufig zitiertes Standardwerk etablierten, Buch über das Konstrukt Männlichkeit stellt. Er spricht dabei von hegemonialer Männlichkeit und über die weitläufigen Auswirkungen, die diese auf jeden Menschen hat. Dass Frauen in vielen Bereichen des Lebens unterdrückt wurden und trotz immenser Bemühungen von feministischer Seite zum Teil auch noch werden, gilt gemeinhin als bekannt. Die These, dass auch die Geschlechtsgenossen der Unterdrücker von diesen unterdrückt werden, mag im ersten Moment stutzig machen. Connell versteht es in seinem Werk, diesen Umstand auf seine Ursachen hin zu prüfen, in seine Einzelteile zu zerlegen und mit dem Finger auf wunde Stellen zu deuten. Dabei wahrt er ein angenehmes Ma an Objektivität, weshalb auch die zynischsten Zweifler kei

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