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Der Yoga der Urkraft: Tantra, Kundalini und Unsterblichkeit

Der Yoga der Urkraft: Tantra, Kundalini und Unsterblichkeit

Paperback

PhilosophyMetaphysical GeneralReligion General

ISBN10: 3937592369
ISBN13: 9783937592367
Publisher: Lightning Source Inc
Published: May 25 2020
Pages: 402
Weight: 1.15
Height: 0.89 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Mit Der Yoga der Urkraft liegt Evolas Tantra-Buch erstmals in deutscher Übersetzung vor. Es offenbart eine eher unbekannte Strömung indischer Geistigkeit: eine der bemerkenswertesten Formen des Yoga, den Kundaliniyoga, in seiner ursprünglichen Gestalt. Das vermag dauerhafte Impulse zu geben, auch au erhalb orientalischer Studien und au erhalb der Bereiche, die schon aus blo er Neugier anziehend wirken. Tantrismus zählt zu den problematischsten und kontroversesten Kategorien der Religionswissenschaft. Beinahe jede Behauptung darüber ist umstritten. Doch die Faszination, die seit der Entstehung (um etwa 500 n. Chr.) davon ausging, beeinflusste Philosophie, Mystik, Moral und Literatur. Vom Tantrika werden extreme Geduld und Ausdauer als Grundvoraussetzungen erwartet, um ein Vollendeter zu werden, im Sinne einer vollkommenen Askese. Evolas Urkraft-Begriff hat nichts mit Macht als Gewalt zu tun, denn Macht verliert ihr innerstes Wesen, wenn sie zu materiellen Mitteln wie Gewalt greift. Gemä dem initiatischen Grundsatz, dass nicht Du die Macht suchen darfst, sondern die Macht Dich suchen muss. Hier stö t man auf Unerwartetes. Es ist kein dem Westen angepasster, vereinfachter und auf praktische Zwecke beschränkter Yoga. Vielmehr ein Tantrismus als allgemeine Lebensauffassung und Weltanschauung, mit besonderer Berücksichtigung des Sivaismus und des Weges der Linken Hand. Einiges mag fremdartig erscheinen, mit einer Sperrigkeit, die auch einfach den westlichen Denkgewohnheiten geschuldet sein könnte, denn wie der Tantra-Forscher John Woodroffe bemerkt, sehen westliche Menschen oft dort Obszönität, wo es eigentlich nur Symbolik gibt. Evolas Yoga der Urkraft wird Einwände und Perspektiven gleicherma en nähren, die Zeitlosigkeit seines Wissens aber wird davon unberührt bleiben.

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