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Rousseaus Menschenbild- Aussichtslos gefangen in seiner Unfreiheit?

Rousseaus Menschenbild- Aussichtslos gefangen in seiner Unfreiheit?

Paperback

General Education

ISBN10: 3656083002
ISBN13: 9783656083009
Publisher: Grin Verlag
Published: Dec 17 2011
Pages: 26
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,7, Technische Universität Darmstadt (Institut für Pädagogik und Allgemeine Pädagogik), Veranstaltung: Einführung in die Allgemeine Pädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte kann man förmlich das Verlangen nach Freiheit spüren, oder zumindest verstehen. Der Ruf nach Freiheit dringt nicht nur in die Seele eines einzelnen Menschen ein, sondern bewegt auch ganze Völker, so dass scheinbar festgefügte (weltliche) Herrschaft von Menschen über Menschen fundamental erschüttert werden kann. Das hat uns die Geschichte schon des Öfteren bewiesen und das wird sich auch in der Zukunft nicht ändern. Und doch ist Freiheit ein Begriff, der uns in vielerlei Erscheinungsformen begegnet und gleichzeitig einer der zentralen Begriffe der Philosophie und der Politik in der Neuzeit. Seine Mehrdeutigkeit lässt einen definierten und allgemeingültigen Konsens nicht zu. Zu verschieden sind doch seine Auslegungsmöglichkeiten. Seitdem im 18. Jahrhundert, insbesondere in der Epoche der Aufklärung, die Menschenrechte des Individuums formuliert wurden, besteht ein unüberwindbarer Zusammenhang zwischen der Individualität und dem Begriff der Freiheit. Dieser scheinbare klare und unmissverständliche Begriff der Freiheit ist doch immer wieder Ausgangspunkt zahlreicher Kontroversen. Besonders Rousseaus Werke gegen Ende des 18. Jahrhunderts haben die Epoche der Aufklärung ma geblich bestimmt. Ebenso das wandlungsreiche Ereignis der Französischen Revolution geht besonders auf Rousseau zurück, der diesen Tatbestand wohl doch vehement abgestritten hätte. Die Eigenschaft des freien Wesen streite Rousseau dem Menschen ab. Mit welchen Argumenten er diese These stützt und ob diese argumentative Säulen ineinander greifen und sinnvoll erscheinen, soll in dieser Arbeit näher erörtert werden.

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