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Die Rolle des Staates bei der Minderung von Informationsasymmetrien: Eine ordnungspolitische Analyse

Die Rolle des Staates bei der Minderung von Informationsasymmetrien: Eine ordnungspolitische Analyse

Paperback

Economics

ISBN10: 3956842162
ISBN13: 9783956842160
Publisher: Bachelor Master Pub
Published: Feb 11 2014
Pages: 54
Weight: 0.17
Height: 0.11 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
In den vergangenen Jahren gab es augenscheinlich eine starke Häufung von Lebensmittelskandalen. Die Lebensmittelhersteller, die Verbraucherpolitik mitsamt den damit verknüpften Kontrollinstanzen und die Konsumenten stehen hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit in einem Beziehungsgeflecht, das durch gegenseitige Informationsasymmetrien gekennzeichnet ist. Die Verbraucherpolitik und die Kontrollinstanzen wissen nicht, welche Hersteller gegen Gesetze versto en, sodass hauptsächlich die Möglichkeit besteht, mit präventiv ausgerichteten Gesetzen und Vorgaben sowie mit stichprobenhaften Kontrollen die Lebensmittelsicherheit zu erhöhen. Die Verbraucher wissen zwar, dass Qualitätsverstö e vorkommen, haben aber ex ante keine Informationen darüber, welche Lebensmittel belastet sind, und können nur darauf vertrauen, dass der Staat - und in untergeordnetem Ma e private Institutionen - Qualitätsverstö e rechtzeitig und umfassend aufdecken. Dabei stellt sich die Frage: Ist es für die Lebensmittelproduzenten tatsächlich so einfach, die Verbraucher zu täuschen und die staatlichen Regulierungen zu hintergehen, und warum werden Vergehen häufig erst dann entdeckt, wenn es schon fast zu spät ist, um Schaden vom Verbraucher abzuwenden? Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird nun die Rolle des Staates bei der Minderung von Informationsasymmetrien untersucht, wobei diesbezüglich vor allem auf die Informationsasymmetrien zwischen Hersteller und Verbraucher eingegangen wird. Von zentraler Bedeutung ist hierbei die Prinzipal-Agenten-Theorie, da dieser Ansatz die Basis für das Verstehen von Informationsasymmetrien liefert.

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