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Die Quergestreiften Muskelfasern Des Menschen

Die Quergestreiften Muskelfasern Des Menschen

Paperback

Series: Advances in Anatomy, Embryology and Cell Biology, Book 43

Medical Reference

ISBN10: 3662274361
ISBN13: 9783662274361
Publisher: Springer Nature
Published: Jan 1 1970
Pages: 75
Weight: 0.31
Height: 0.17 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Es ist experimentell gut gesichert, daB Fasern der quergestreiften Skelet- muskulatur von ein und demselben S?ugetier morphologische, histochemische und biochemische Unterschiede aufweisen und daB sich solche Muskelfasern sowohl verschieden sehnell kontrahieren als auch verschieden schnell ermiiden. Die Auf- gabe der vorliegenden Untersuchung ist es, iiber die beim Menschen morpholo- gisch unterscheidbaren Fasertypen und ihre V erteilung in einigen Muskeln so- wie iiber verschiedenartiges Kontraktionsverhalten kleiner Faserbiindel AufschluB zu geben. Es w?re - abgesehen von einer Forderung der deskriptiven und funktionellen Morphologie - auch fiir klinische Fragestellungen wiinschenswert, hieriiber AufschluB zu erhalten, da z. B. bei der Maus die erbliche Muskeldystro- phie bevorzugt sog. weiBe (schnelle) Muskeln bef?llt (Brust, 1966; Shafiq et al., 1969). Zahlreichen elektronenmikroskopischen Untersuchungen von pathologisch ver- ?nderten Skeletmuskeln des Menschen stehen als Vergleichsmaterial bisher nur wenige Arbeiten iiber normale menschliche Muskelfasern gegeniiber (Van Bree- men, 1960; Berendes und Vogell, 1960; Dietert, 1965; Brandt und Leeson, 1966; Shafiq et al., 1966; Schmalbruch, 1967a) Nach einer Darstellung der bisher be- kannten morphologischen und physiologischen Befunde, die eine Unterscheidung verschiedener Skeletmuskelfasertypen bei S?ugetieren nach zahlreichen Merk- malen ermoglicht haben, wird deshalb anhand eigener Untersuchungen die elek- tronenmikroskopisch darstellbare Struktur menschlicher Skeletmuskelfasern beschrieben. Auch die menschlichen Skeletmuskelfasern sind uneinheitlich, be- sonders im Hinblick auf ihren Gehalt an Mitochondrien. Verschiedene Muskel- typen lassen sich deshalb nach ihrem relativen Gehalt an mitochondrienarmen und mitochondrienreichen Fasern differenzieren.

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