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Methodenvariation beim Einsatz integrierter Unternehmenssoftware in der Übungsfirma als didaktische Herausforderung

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Paperback

General EducationTeaching Instruction

ISBN10: 3640206576
ISBN13: 9783640206575
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 11 2008
Pages: 114
Weight: 0.35
Height: 0.27 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung, Note: 2,0, Universität Hohenheim (Berufs- und Wirtschaftspädagogik ), Sprache: Deutsch, Abstract: Sie wissen wie es geht, können es aber nicht (DÖRNER 1989, S. 304). Dieses Zitat ist gefallen in der neueren wirtschaftsdidaktischen Diskussion um das so genannte träge Wissen. Scheinbar vorhandenes Wissen wird bei anstehenden Problemen oftmals nicht eingesetzt. Jugendlichen fällt es ungemein schwer, das im Unterricht erarbeitete Wissen auf Lebens- und Berufssituationen zu übertragen. In der Literatur wird die Meinung vertreten, die Ursache liege in einer Wissensvermittlung, die sich auf eine didaktische Reduktion von bezugswissenschaftlichen Inhalten konzentriert. Methodisch werden diese Inhalte vor allem durch fragend-entwickelnde Lehrverfahren erarbeitet, deren Aufgabenstellungen sich nicht an aktuellen Problemen aus dem Berufsalltag orientieren (vgl. REETZ 1984a, S. 192). Diese wenig anwendungsbezogene, abstrakte und künstlich systematisierte Wissensvermittlung (DEISSIN-GER/RUF 2006, S. 39) führt nach Erkenntnissen der modernen Lernpsychologie zu trägem Wissen. Die kognitive Lernpsychologie hingegen verweist darauf, dass zwischen Denken und Tun eine Wechselwirkung besteht, die im Prozess des Lernens berücksichtigt werden muss. Als Ursache wird angegeben, dass die Anhäufung rein deklarativer Wissensbestände, ohne Bezug zum Tun in der Arbeitswelt von heute nicht ausreiche, um Jugendlichen den Erwerb beruflicher Handlungskompetenz zu ermöglichen. Lernende finden sich heute in einer Berufswelt wieder, die geprägt ist durch prozessorientierte Handlungsvollzüge. Daraus zieht die handlungsorientierte Position die Konsequenz, dass Jugendliche ein handlungsorientiertes Wissen zu erarbeiten haben, das sich an fachlichen, sozialen und personalen Kriterien orientiert. In einer solchen Lernkultur rückt der Lernende in den Mittelpunkt des Lernprozesses. Unterricht soll so gestaltet

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