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Identitätsentwicklung von Pflegekindern: Wo komme ich her und wo gehöre ich hin?

Identitätsentwicklung von Pflegekindern: Wo komme ich her und wo gehöre ich hin?

Paperback

General Education

ISBN10: 3656100144
ISBN13: 9783656100140
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 13 2012
Pages: 56
Weight: 0.19
Height: 0.13 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 2, Philipps-Universität Marburg (Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Einführung in die Sozial- und Rehabilitationspädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Suche nach Identität ist ein zutiefst menschlicher Prozess. Wo komme ich her? Wo gehöre ich hin? Diesen Fragen implizit, so die Vermutung an dieser Stelle, ist die Suche nach einem Platz im Leben. Das Bedürfnis nach Sinn drückt sich in der Suche nach Zugehörigkeit aus. Um das Morgen zu wagen, muss der Mensch sein Gestern kennen. Die Geschichte der Menschheit gibt Zeugnis von dieser Suche nach Identität, die sich auch auf einer höheren Strukturebene in den jeweils individuellen Riten der Völker zeigt. Beispielhaft sei die biblische Urgeschichte, genauer die Schöpfungserzählungen, genannt. Diese Texte sind Zeugnisse für die Identitätssuche des Volkes Israel, welche dahingehend endet, dass sich dieses Volk als von Jahweh erschaffen und berufen versteht. Im Kontext dieser Arbeit soll die Suche nach Identität im speziellen Fall von Pflegeverhältnissen thematisiert werden. Unter der Ma gabe, dass jedem Menschen diese Suche nach dem Kern seiner Persönlichkeit innewohnt - ja, geradezu ein Grundbedürfnis genannt werden kann - sollen besonders dauerhafte Pflegebeziehungen mit den ihnen eigenen Herausforderungen ernst genommen werden. Die Frage Wer bin ich? wird sich früher oder später jedes/r in Pflege genommene Kind/ Jugendliche stellen. Es wird zu fragen sein, welche Bedingungen günstig und welche Ma nahmen notwendig sind, damit die Möglichkeit eröffnet wird, diese Frage zufriedenstellend zu beantworten. Jeder Mensch ist (zum Teil auch sich selbst) Geheimnis. Er gehört niemandem. Der eingangs zitierte Poet vermittelt ein Gefühl dafür, mit welch notwendiger Distanz man dem anvertrauten Kind/ Jugendlichen begegnen sollte, bzw. wo die nicht hintergehbaren Grenzen zu seiner Persönlichkeit liegen. In Bezug auf die Problematik

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