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Die Historisierung der Erinnerung

Die Historisierung der Erinnerung

Paperback

General Education

ISBN10: 3640838874
ISBN13: 9783640838875
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 22 2011
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Pädagogik, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man über die Erziehung nach Auschwitz reden will, kann man das nicht tun ohne Theodor W. Adorno zu erwähnen, da er die Formulierung Erziehung nach Auschwitz geprägt hat. Sein Radiobeitrag aus dem Jahr 1966 wird immer wieder von diversen Autoren diskutiert und wahrgenommen. In dieser Rede hat Adorno die Hauptaufgabe der Erziehung formuliert, mit dem Ziel, dass Auschwitz nicht noch einmal sein dürfe. Somit bildet er die Grundlage des sozialpolitischen und erziehungswissenschaftlichen Themas und des ersten Abschnittes in dieser Hausarbeit. In der Zeit nach 1945 war es generell typisch, eine Praxis des Schweigens zu pflegen, nicht nur in pädagogischen, sondern in allen wissenschaftlichen Disziplinen und in der Gesellschaft insgesamt, deshalb wurden logischer Weise auch keine pädagogisch - politischen Konsequenzen gezogen. Man kann behaupten, dass mit Theodor W. Adorno eine neue Phase beginnt- er markiert den Wendepunkt in der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, sowohl theoretisch als auch historiographisch. Diese neue Phase hat H. Kunert als quälende Ideologiekritik bezeichnet. Die Phase deckt sich mit der Täter - Diskussion der Kinder von Prof. Dr. Manfred Hettling. Dieser untersuchte in seinem Beitrag Die Historisierung der Erinnerung die unterschiedlichen Formen der Erinnerung an den Nationalsozialismus und bezieht sich dabei auf die von Martin Broszat geforderte Historisierung, welche den zweiten Abschnitt dieser Arbeit ausmacht. Ab etwa 1980 begann ein qualitativ neuer Auseinandersetzungstypus mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. Hettling bezeichnet diese neue Zeit mit der Formulierung die Täter - Diskussion der Enkel. Der dritte Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit der generationellen Prägekraft- wie stark sind die j

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