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Betroffenenorientierung in Forschung und Lehre: Am Beispiel des Arbeitskreises "Psychiatrie-Erfahrung: Kritik und Alternativen"

Betroffenenorientierung in Forschung und Lehre: Am Beispiel des Arbeitskreises "Psychiatrie-Erfahrung: Kritik und Alternativen"

Paperback

General Education

ISBN10: 3656994250
ISBN13: 9783656994251
Publisher: Examicus Verlag
Published: Mar 20 2012
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1, Hochschule Mittweida (FH), Sprache: Deutsch, Abstract: Psychosoziale Angebote basieren meist nur auf dem fachlichem Wissen und Verständnis der Professionellen, die in den Projekten und Entscheidungsgremien tätig sind. In wichtige Entscheidungsprozesse bezüglich der Qualitätsmerkmale und Standards der Arbeit wurden bisher also diejenigen, an die sich die Angebote richten kaum einbezogen, was vielleicht mit der in unserer Gesellschaft allgemein niedrigen Wertschätzung von Erfahrungswissen und der hohen Wertschätzung von akademischem Wissen zu tun hat. In diesem Sinne bedeutet die Beteiligung von Betroffenen die Anerkennung und Wertschätzung von Erfahrungswissen als unverzichtbarer Wissensressource für die Planung und Gestaltung des psychosozialen Bereichs. Sowohl die Professionellenseite als auch die Seite der Betroffenen profitieren von der Beteiligung Betroffener an der Forschung und Planung von Angeboten. Professionellen bieten sich Lernmöglichkeiten anhand des Erfahrungswissens Betroffener zu extremen Krisen, Bedürfnissen in diesen Krisen, dem Sinn von Krisen, verschiedenen Bewältigungsstrategien und Lösungswegen aus extremen Krisen. Betroffene haben auch Erfahrungen bezüglich der Konsequenzen, die mit psychiatrischen Diagnosen verbunden sind, den Wirkungen von Psychopharmaka, verschiedenen Behandlungsmethoden und den damit verbundenen Gefühlen und der Funktionsweise des psychiatrischen Netzes. enschen, die selbst Psychiatrieerfahrungen gemacht haben, wird durch ihre Beteiligung an der Forschung die Möglichkeit geboten ihre persönlichen Erfahrungen und ihr Wissen nutzen zu können und einen Beitrag einzubringen. Au erdem haben sie die Möglichkeit sicherzustellen, dass in der Forschung die Perspektive der Betroffenen angemessen berücksichtigt wird. Wenn sie beteiligt werden, können Betroffene Hilfsangebote so beeinflussen, dass sie selbst zukünftig eine bessere und passendere H

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