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Aspekte der Mehrsprachigkeit am Beispiel Südtirols

Aspekte der Mehrsprachigkeit am Beispiel Südtirols

Paperback

General EducationTeaching Instruction

ISBN10: 3668145881
ISBN13: 9783668145887
Publisher: Grin Verlag
Published: Mar 10 2016
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Praktikumsbericht / -arbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung, Note: 2,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Sprache ist nicht nur für uns Menschen ein Mittel der Kommunikation, aber auch der Identifikation. Sie ist Erkennungsmerkmal und auch Charakteristikum der jeweiligen Person und gibt Hinweise auf die Herkunft. Zudem unterscheidet sie auch zwischen verschiedenen Völkern, etwa Deutschen, Franzosen und Italienern. Doch in Südtirol (Norditalien) ist dieses eben gar nicht so einfach. Obwohl man hier noch einen Schritt weiter geht und sogar die ethnische Zugehörigkeit allein über die Sprache definieren lässt. Bei den in Italien alle zehn Jahre stattfindenden Volkszählungen müssen alle Bürgerinnen und Bürger (ab 14 Jahren) eine verpflichtende Erklärung zu ihrer jeweiligen Sprachzugehörigkeit abgeben. Diese wiederum hat einen erheblichen Einfluss auf die nächsten zehn Jahre. Denn anhand der Erklärung, welche Eltern für ihre unter 14-jährigen Kinder abgeben müssen, wird u.a. festgelegt, welche der Schulen besucht werden kann, da diese strikt nach Sprachen getrennt sind. Es reicht sogar bis hin zur nach dem ethnischen Proporz geregelten Beschäftigung im Landesdienst (Wakenhut, 1999, S. 11). Da auch noch alle Sprachgruppen für sich den Status der Minderheit beanspruchen, wird es noch komplexer. Dazu stellt Wakenhut fest: Die deutschsprachigen Südtiroler verweisen auf ihre Minoritätensituation im Nationalstaat Italien, die italienischsprachigen Bewohner sehen sich in der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol als Minderheit und die Ladiner als die zahlenmä ig kleinste Sprachgruppe verstehen sich als die Südtiroler Minderheit (1999, S.11). Allein darin sind schon einige Probleme und Spannungen zu erkennen, doch es ist noch weitaus komplizierter. Da die ethnischen Gruppen formell gleichgestellt sind und es aber auch Sonderrechte u.ä. Vorzüge für Minder

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