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The Big Typescript

The Big Typescript

Hardcover

Philosophy

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ISBN10: 321182569X
ISBN13: 9783211825693
Publisher: Springer
Published: Nov 23 2000
Pages: 546
Weight: 5.53
Height: 1.87 Width: 8.88 Depth: 13.20
Language: German
Das sogenannte Big Typescript von 1932-33 ist, seit der Veröffentlichung der Logisch-Philosophischen Abhandlung 1922, Wittgensteins erster Versuch seine neueren Gedanken in einem Buch zusammenzufassen. Äu erlich erscheint es das Fertigste unter seinen Schriften: mit einem Inhaltsverzeichnis, unterteilt in 19 Kapitel mit 140 Sektionen. Doch ist es ein Fragment ohne Titel; die umfangreichen Über- und Umarbeitungen, die Wittgenstein noch während der Schreibarbeiten beginnt, zeigen, da das Typoskript auf dem Weg zum angestrebten Buch eher einen status nascendi darstellt, als, wie oft argumentiert, a coherent stage of Wittgenstein's thought. Im Kontext der zugrundeliegenden Manuskriptbände I bis X (WA 1-5) und den nachfolgenden Über- und Umarbeitungen wird am Big Typescript deutlich, wovon Wittgenstein 1945 im Vorwort zu den Philosophischen Untersuchungen spricht: Der Widerspruch zwischen seinem Philosophieren und der typisch linearen Buchstruktur; das Eigentümliche seiner philosophischen Wege: ... da meine Gedanken bald erlahmten, wenn ich versuchte, sie, gegen ihre natürliche Neigung, in einer Richtung weiterzuzwingen. - Und dies hing freilich mit der Natur der Untersuchung selbst zusammen. Sie nämlich zwingt uns, ein weites Gedankengebiet, kreuz und quer, nach allen Richtungen hin zu durchreisen. Die Veröffentlichung des Big Typescript wird von der Wittgenstein-Forschung seit dem Erscheinen der Philosophischen Grammatik im Jahre 1969 gefordert. Und auch wenn Wittgenstein seine Gedanken in der Form des Big Typescript deformiert sah, vermittelt der Text über die Klassifizierung in Kapitel und Sektionen, verhältnismä ig leicht einen Eindruck von Wittgensteins philosophischer Methode. Inwieweit diese Struktur dem Denken Wittgensteins entgegensteht zeigen dann die Über- und Umarbeitungen des Big Typescript; in diesem Kontrast zeigt sich das Eigentliche an Wittgensteins Philosophieren: ... da die Gedanken in ihm in einem verwickelten Netz von Beziehungen stehen.

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