• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Zwischen Freiheit und Mäßigung. Ein Vergleich des Leidenschaftsbegriffs bei Seneca und Plotin

Zwischen Freiheit und Mäßigung. Ein Vergleich des Leidenschaftsbegriffs bei Seneca und Plotin

Paperback

Philosophy

ISBN10: 3668766371
ISBN13: 9783668766372
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 8 2018
Pages: 20
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Schaut man sich die beiden Texte von Plotin und Seneca an, fällt einem zugleich ein Kontrast auf, nämlich die unterschiedlichen Auffassungen der beiden hinsichtlich eines guten und glücklichen Lebens unter Ausschluss der Leidenschaften. Es zeigt sich, dass Seneca von Anfang an eine Mehrdeutigkeit seines Konzepts eines glücklichen Lebens ausschlie t. Da man bei Leidenschaften vergebens nach einem Ma sucht, ist es falsch zu versuchen ein Mittelma zu finden, man muss ganz frei von Leidenschaften sein, um die sittliche Vollkommenheit zu erlangen und somit auch ein glückliches Leben führen zu können (85, 4-5). Plotin hingegen beschränkt seine Auffassung nicht nur auf diese eine Möglichkeit und teilt die Tugendhaftigkeit in zwei Kategorien ein. Er gibt zu verstehen, dass Gereinigtsein von Leidenschaften in die göttliche Sphäre gehört, in die der Mensch wohl eintreten kann, jedoch hat er dann die menschliche Sphäre verlassen. Seneca demgegenüber spricht noch von einem Menschen, der die Freiheit von Leidenschaften und somit die sittliche Vollkommenheit erreicht hat. Plotin hätte dieses Konzept abgelehnt. Da man davon ausgehen kann, dass Plotin Senecas Epistulae morales gelesen hat, wäre seine Anmerkung zu Seneca wohl eher kritisch ausgefallen. Dies führt zu meiner These, dass Plotin Senecas Konzept einerseits als zu hochgegriffen ansehen würde, da es keinesfalls alltagstauglich ist und andererseits hätte er es als zu niedrig angesetzt, da die totale Freiheit von Leidenschaften bedeutet, Gott gleich zu werden und aus der menschlichen Sphäre in die göttliche aufzusteigen und man somit nicht mehr von einem Menschen sprechen kann. Um dies herauszuarbeiten werde ich folgenderma en vorgehen: Zuerst werde ich anhand der vorgegebenen Texte, nämlich Senecas 85. Epistulae morales und Plotins 19. Schrift Die Tugenden

Also in

Philosophy