• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Zum Stand Der Zweiten Lautverschiebung Im Rheinland: Diatopische, Diachrone Und Diastratische Untersuchungen Am Beispiel Der Dentalen Tenuis (Voraltho

Zum Stand Der Zweiten Lautverschiebung Im Rheinland: Diatopische, Diachrone Und Diastratische Untersuchungen Am Beispiel Der Dentalen Tenuis (Voraltho

Paperback

Series: Mainzer Studien Zur Sprach- Und Volksforschung, Book 22

YiddishLinguisticsGeneral World History

Currently unavailable to order

ISBN10: 3515070699
ISBN13: 9783515070690
Publisher: Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH
Published: Jan 1 1997
Pages: 552
Language: German
Die Frage der Ausbreitung der II. Lautverschiebung (LV) im Rheinland und somit der Genese des Rheinischen Fächers als Übergangsbereich zwischen oberdeutschen und niederdeutschen Mundarten ist nach wie vor strittig.
In einem Grundlagenkapitel wird u.a. auf die neuere Forschungsdiskussion eingegangen (Monogenese vs. Polygenese, Bifurkations- und Zurückdrängungstheorie, onomastische Forschungen). Im Belegteil werden in 54 ausführlichen Wortartikeln u.a. mit Ausführungen zur arealen Verbreitung (inkl. zahlreichen Karten) und Etymologie die Materialien zu unverschobenem vorahd. /t/ in Appellativbelegen der Rheinlande und zu Auffälligkeiten (z.B. Hyperkorrektionen) bei der Durchführung der II. LV auf der Basis der Angaben in den einschlägigen Mundartwörterbüchern und Monographien, ergänzt durch eigene Spracherhebungen, dokumentiert. Ein Namenkatalog zu unverschobenem /t/ in Ortsnamen komplettiert diesen Teil: Die diatopische, diachrone und diastratische Auswertung des Belegmaterials führt zu einer modifizierten Theorie der Ausbreitung der II. LV im Rheinland, in der die Möglichkeit eigenständiger Analogiebildungen nach dem Vorbild verschobener Wörter stärker berücksichtigt ist.


Als generelle Konsequenz und als Postulat für weitere Forschungsbemühungen ergibt sich, da gezielte Quellenermittlung (im Bedarfsfall editorische Erschlie ung), Corpusbildung und sprachgeschichtliche Datenauswertung als heuristische Grundlagen unabdingbar sind. An den Ergebnissen quellenorientierter Untersuchungen wie der von Johannes Venema vorgelegten müssen sich alle theoretischen Arbeiten 'modernen' Zuschnitts messen lassen. ZDL

Also in

Yiddish