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Verheiratet mit einem Seebären. Ein historischer Rückblick auf die Ehefrau des Seemanns im 19. Jahrhundert, mit einem Ausblick auf das 20. Jahrhundert

Verheiratet mit einem Seebären. Ein historischer Rückblick auf die Ehefrau des Seemanns im 19. Jahrhundert, mit einem Ausblick auf das 20. Jahrhundert

Paperback

General Racism & Ethnic Studies

ISBN10: 3668694869
ISBN13: 9783668694866
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 20 2018
Pages: 32
Weight: 0.12
Height: 0.08 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,7, Universität Rostock, Veranstaltung: Frauen im Seemannsleben - an Bord, im Hafen, Daheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Volkskunde erforscht und deutet seit dem Beginn der Moderne, das überwiegend auf das 18. Jahrhundert datiert wird, kulturelle Phänomene, wie Sagen, Märchen oder Bräuche. In Deutschland wurde diese Forschungsrichtung aber erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts, durch das 1889 eröffnete Museum für deutsche Volkskunde in Berlin und den 1891 gegründeten Verein für Volkskunde, institutionalisiert. Infolgedessen wurde der Forschungsbereich auch auf ethnische Minderheiten innerhalb des eigenen Staatsgebiets, wie beispielsweise die Hafenbevölkerung, ausgedehnt. Zunächst wurden überwiegend äu erliche Zeichen, insbesondere bei Seeleuten, untersucht. Darunter fielen die Seemannskleidung oder die Seemannstätowierungen. Die Seemannsehe oder, allgemeiner gefasst, die Beziehungen der Seeleute zu Frauen, blieben dabei überwiegend unberücksichtigt. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts, seitdem sich die Volkskunde als eine Kulturwissenschaft versteht, wurde der Untersuchungsbereich ausgedehnt, sodass nunmehr der gesamte Lebenszusammenhang einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe in die Forschung einflie t. Nach der Erweiterung des Forschungsgebietes wurden einige interessante Arbeiten veröffentlicht, die sich mit dem Thema der maritimen Volkskultur beschäftigten. Zu nennen wären einige Untersuchungen von Wolfgang Rudolph zur maritimen Kultur und Bilderwelt. 1997 veröffentlichte Christine Keitsch ihre Studie Frauen zur See, in der sie sich mit den weiblichen Arbeitskräften an Bord vor und nach 1945 beschäftigte. Im Rahmen der genannten Arbeiten wurde auch das Thema von der Seemanns(ehe)frau umrissen. Doch den bislang bekanntesten und umfangreichsten Beitrag zu diesem Untersuchungsgegenstand lieferte Henning Henningsen im Jahre 1987 mit seinem Buch Der Seemann und die Frau. Henningsen be

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