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«Und Alles Zweckend Zum Ganzen»: Der Ganzheitsbegriff Beim Jungen Goethe

«Und Alles Zweckend Zum Ganzen»: Der Ganzheitsbegriff Beim Jungen Goethe

Paperback

Series: Europaeische Hochschulschriften / European University Studie, Book 1246

PhilosophyLiterary CriticismGeneral Christianity

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ISBN10: 3631437471
ISBN13: 9783631437476
Publisher: Peter Lang
Published: Jun 1 1991
Pages: 269
Language: German
Das idealistisch-teleologische Denken des Mittelalters und der Neuzeit erkennt der Ganzheit eine besondere Qualität zu. Dabei werden Organisationsprinzipien vorausgesetzt, die die Einzelphänomene auf ein ganzheitliches Konzept hin strukturieren. Auffällig ist Goethes mannigfaltiger Rekurs auf ganzheitliche Begrifflichkeit und Thematik. In der 150jährigen Geschichte der kritischen Goethe-Rezeption schwingt trotz ungleicher Einschätzung der Bedeutung dieses Konzeptes ein vorgängiges, ganzheitliches Strukturprinzip zumeist mit, ohne da je eine dezidierte Untersuchung der Goetheschen Texte unter diesem Aspekt vorgenommen worden wäre. Die hier vorgelegte Analyse von Einzeltexten klärt die ästhetische Transformation und die imaginative Konkretisierung des Goetheschen Ganzheitskonzepts. Sie lä t sich von der Vorannahme leiten, da dem Gesamtwerk Goethes ein konstantes und gedanklich geschlossenes, organizistisch geprägtes und auf Ganzheit zielendes Weltbild zugrunde liegt.

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Philosophy