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Umweltschutz als Standortfaktor: Eine Begründung für seine Existenz und seine Relevanz für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Bundesrepublik

Umweltschutz als Standortfaktor: Eine Begründung für seine Existenz und seine Relevanz für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Bundesrepublik

Paperback

EconomicsGeneral Political Science

ISBN10: 3838605160
ISBN13: 9783838605166
Publisher: Diplom.de
Published: Nov 13 1997
Pages: 80
Weight: 0.25
Height: 0.19 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Inhaltsangabe: Gang der Untersuchung: Die Arbeit beinhaltet einerseits eine Begründung für die Existenz des Standortfaktors Umweltschutz und untersucht andererseits die Bedeutung des Umweltschutzes in der Bundesrepublik Deutschland als Standortfaktor vor dem Hintergrund der Gesamtheit relevanter Standortfaktoren. Die Arbeit ist in zwei Teile und sechs Kapitel unterteilt: Der erste Teil vermittelt einen Einblick in die Grundlagen der Umweltökonomie, in das Umweltbewu tsein und -verhalten der deutschen Bevölkerung im Zeitablauf sowie im internationalen Vergleich; einen Überblick über die Umweltpolitik Deutschlands und der Europäischen Union sowie der öffentlichen Ausgaben für Umweltschutz im internationalen Vergleich. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Produzierenden Gewerbes sowie den ökonomischen Wirkungen des Umweltschutzes. Abschlie end folgt eine zusammenfassende Beurteilung des Standortfaktors Umweltschutz auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Produzierenden Gewerbes Deutschlands. Die Analyse diverser Indikatoren über Zeitablauf oder internationale Vergleiche spricht dafür, da entstehende private Umweltkosten in Deutschland keinen ausschlaggebenden Faktor für die Vornahme von Standortverlagerungen, die Beeinträchtigung der Attraktivität des Industriestandorts oder der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Produzierenden Gewerbes darstellt. Betroffene Branchen müssen zwar kurzfristige Kostenerhöhungen sowie eventuelle Gewinneinbu en hinnehmen, und u.U. wird der Entzug von Investiv- und Forschungskapital aus unternehmensinternen, produktivitätssteigernden Aktivitäten für die Erfüllung umweltrechtlicher Anforderungen notwendig. Diesen negativen Effekten stehen jedoch die positiven Effekte der Entwicklung eines Umweltmarktes, der Verbesserung von Produktionstechnologien, der Erlangung eines internationalen Wissensvorsprungs im Umweltbereich und der Verbesserung der Umweltqualität gegenüber. I

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