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Über Gottlob Freges Verständnis von Sinn und Bedeutung und über Begriff und Gegenstand

Über Gottlob Freges Verständnis von Sinn und Bedeutung und über Begriff und Gegenstand

Paperback

Philosophy

ISBN10: 3640800672
ISBN13: 9783640800674
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 16 2011
Pages: 22
Weight: 0.09
Height: 0.05 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Essay aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Technische Universität Darmstadt (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Begriff des Linguistic Turn wird ein wissenschaftlicher Paradigmenwechsel bezeichnet, der im 20. Jahrhundert eine exponierte Bedeutung für die Geistes- und Sozi-alwissenschaften hatte. Der Begriff entstammt dem Titel einer berühmten Anthologie von Richard Rorty mit dem Titel The Linguistic Turn. Essays in Philosophical Method aus dem Jahre 1967. In gewisser Weise stellt diese Wende zur Sprache eine Radikalisierung der Kant schen Fragestellung nach den Bedingungen der Möglichkeiten von Erkenntnis dar, die sich auf die Vorstellung stützt, dass Sprache wirklichkeitstragend und wirklichkeitsstiftend wirkt. Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt, so Ludwig Wittgenstein. Damit drückt er aus, dass das, was sprachlich nicht repräsentiert werden kann, der Erkenntnis und auch der Wahrnehmung verschlossen bleibt. Im umge-kehrten Fall formt die Sprache unser Denken so, dass eine Reduktion der Komplexität durch sprachliche Muster stattfindet. Im Gegenzug dazu, stützt sich das linguistische Pa-radigma auf die Überzeugung, dass sich alle Erfahrung nur sprachlich vermitteln lässt. Die Anfänge der Sprachphilosophie entwickelten sich bereits im 18. Jahrhundert durch Wilhelm von Humboldt und Johann Gottfried Herder. Gottlob Frege, Ludwig Wittgenstein und Bertrand Russell prägten dann, daran anknüpfend, die Analytische Philosophie An-fang des 20. Jahrhunderts und versuchten dabei, Sprache systematisch zu analysieren. In diesem Zusammenhang bildeten sich zwei Richtungen der analytischen Sprachphilosophie heraus: Die Philosophie der Idealsprache, u.a. vertreten durch Frege und Russell und die Philosophie der Normalsprache mit G.E. Moore als ein Begründer (auf diesen Zweig werde ich hier nicht weiter eingehen). Frege

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