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Das Trostfrauenproblem aus der japanischen Perspektive

Das Trostfrauenproblem aus der japanischen Perspektive

Paperback

General Asian HistoryGeneral Racism & Ethnic Studies

ISBN10: 3668493464
ISBN13: 9783668493469
Publisher: Grin Verlag
Published: Aug 3 2017
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Asienkunde, Asienwissenschaften, Note: 1,7, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit soll die Problematik der Trostfrauen, der im Krieg eingesetzten Zwangsprostituierten, behandeln. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der japanischen Sicht dieses sogenannten Trostfrauenproblems. In Japan gibt es schon seit einigen Jahren gro e Diskussionen über die Kriegszeit und Kriegsverbrechen. Allgemein gibt es eine starke Opfermentalität, vor allem aufgrund der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, und die Rolle Japans als Aggressor und koloniale Macht wird stark heruntergespielt. Japan sieht sich selbst als Opfer und möchte auch von der Au enwelt als solches gesehen werden. Natürlich hat das Land aufgrund dieser Bomben hohe Verluste eingebü t und ein gro es Trauma erlitten. Dennoch darf über die durch Japan begangenen Verbrechen nicht geschwiegen werden. Diesbezüglich gibt es schon lange einen Schulbuchstreit um die Inhalte japanischer Geschichtsbücher: Durch die Zensur durch die Regierung befinden sich darin kaum Hinweise auf Verbrechen, die während der Kriegszeit durch Japan begangen wurden. Japanische Historiker und Schulbuchautoren verlangen die Aufnahme solcher Informationen, was allerdings auf Ablehnung stö t. In diesen Diskussionen geht es vor allem um drei Themen: Das Nanking-Massaker, Tests von biologischen und chemischen Waffen an Kriegsgefangenen sowie der Zivilbevölkerung der Kolonien (Einheit 731) und Trostfrauen. Für all diese Verbrechen gibt es unumstö liche Beweise, die Japan allerdings nicht offiziell anerkennen will. Vor allem rechte Politiker leugnen dies immer wieder.

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