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Staatliche Hilfen für angeschlagene Unternehmen. Sinn oder Unsinn?

Staatliche Hilfen für angeschlagene Unternehmen. Sinn oder Unsinn?

Paperback

EconomicsGeneral Political Science

ISBN10: 3640477030
ISBN13: 9783640477036
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 23 2009
Pages: 26
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,3, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Nürtingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits im Jahr 1999 verkündete Altkanzler Gerhard Schröder die Rettung einer der grö ten deutschen Baukonzerne - die Holzmann AG. Rund zwei Jahre später war das Unternehmen endgültig pleite. Ein unrühmliches Ende für einen Konzern mit einer über 150-jährigen Unternehmensgeschichte. Nicht zuletzt aufgrund der globalen Weltwirtschaftskrise werden die Hilfeschreie gro er Unternehmen nach Staatshilfen aktuell immer lauter, da Bankkredite seit der Lehmann Pleite im September 2008 äu erst restriktiv vergeben werden, was auch auf den weltweiten Vertrauensverlust im Interbankenhandel zurückzuführen ist. Während angeschlagene Gro konzerne wie Opel, Schaeffler und Arcandor durch das hohe mediale Interesse der Öffentlichkeit in aller Munde sind und in den Reihen der Politik diskutiert werden, stellt sich die Frage, wer sich denn um die strauchelnde Mittelständler und kleineren Unternehmungen kümmert, stellen diese doch gemeinsam 70,5% der deutschen Arbeitsplätze zur Verfügung. So lange die Unternehmen Gewinne erzielen wird die staatliche Deregulierung durch die Lobbyisten forciert - die Karten werden allesamt auf freien Markt gesetzt, was vor allem in der Finanzwirtschaft zu beobachten ist. Werden im Abschwung Verluste gemeldet, die oftmals primär durch fatale Managementfehler verursacht wurden, so ist sich kaum ein angeschlagenes Unternehmen zu schade beim Staat als Bittsteller vorstellig zu werden. Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren kann keine akzeptable Lösung sein. Die Lehmann Pleite im Herbst 2008 war zwar ein warnendes Beispiel, dass man keine einzige bekannte Bank zugrunde gehen lassen kann, ohne eine neue Schockwelle durch die Weltwirtschaft zu jagen, jedoch ist diese Systemrelevanz bei realwirtschaftlichen Unternehmen keinesfalls gegeben. Neben dem Ansp

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