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Die Shakespeare'sche Ophelia als 'femme fragile'. Rezeption und Oszillation zwischen Idealisierung, Pervertierung, Politisierung und Poetologisierung

Die Shakespeare'sche Ophelia als 'femme fragile'. Rezeption und Oszillation zwischen Idealisierung, Pervertierung, Politisierung und Poetologisierung

Paperback

Literary CriticismGeneral Reference

ISBN10: 3346292843
ISBN13: 9783346292841
Publisher: Grin Verlag
Published: Dec 16 2020
Pages: 100
Weight: 0.31
Height: 0.24 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Examensarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Intention dieser Arbeit besteht darin, die Rezeptionsgeschichte von Shakespeares Leidensgestalt Ophelia und ihres Wassertodes anhand von ausgewählten Kunstwerken vom achtzehnten bis zum zwanzigsten Jahrhundert nachzuvollziehen. Hierbei sollen Parallelen, Divergenzen, Akzentverschiebungen und bisweilen gar intertextuelle Bezugnahmen eruiert werden. Aus diesem Anlass wird als Basis zunächst die Ophelia-Figur in ihren wesentlichen Grundzügen betrachtet, bevor sich dem Shakespeare-Enthusiasten Goethe zugewandt wird, der mit der Deuteragonistin seines Lebenswerks Faust I den Auftakt dieser Untersuchung von Ophelia-Fortschreibungen bildet. Im Anschluss wird mit Millais' Ophelia ein Seitenblick auf die bildmalerische Rezeption der 'femme fragile' geworfen und mit der Behandlung von Rimbauds Ophélie der Kulminationspunkt der Ophelia-Idealisierung erreicht. Aus der Feder dieses Autors wird zum einen der Mythos der ewig (schönen) lebenden Wasserleiche geboren, zum anderen ist es dieses Werk, das den Folgegenerationen starke Impulse bietet und so den Ophelia-Kult in der Moderne einleitet. Ebendiesem wird im Rahmen der Hausarbeit grö ere Aufmerksamkeit gewidmet, da die expressionistische Wasserleichenpoesie eine Zäsur in der Bearbeitung des Ophelia-Motivs darstellt. Neben Heyms Ophelia I und Benns Schöne Jugend werden deshalb auch die Variationen von Brecht in den Blick gefasst, welche an den expressionistischen Motivzirkel anknüpfen, aber differente Themenschwerpunkte setzen. Im Folgenden wird dann mit Huchels Ophelia die zunehmende Politisierung von Shakespeares Figur zum Millennium hin untersucht, bevor die Arbeit letztlich mit der Interpretation von Caves Mörderballade Where the Wild Roses Grow beschlossen wird. Damit wird einerseits die Rezeption Ophelias in der (Pop-)Musik berührt, anderersei

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