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Schrift und Schriftlichkeit im Rahmen mittelalterlicher Bildung

Schrift und Schriftlichkeit im Rahmen mittelalterlicher Bildung

Paperback

Medieval & Renaissance History

ISBN10: 3640470702
ISBN13: 9783640470709
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 14 2009
Pages: 30
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: Sehr Gut, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Vox audita perit, littera scripta manet. Das gesprochene Wort verweht, das Geschriebene besteht, sagte schon Horaz, einer der bedeutensten römischen Dichter im ersten nachchristlichen Jahrhundert. Für Horaz und seine Zeitgenossen war lesen und schreiben Bestandteil ihres täglichen Lebens. [...] Mit dem Ende des römischen Reiches kam es auch zu einem Ende der Schriftlichkeit und erfolgte im selben Schritt ein Übergang zu einer überwiegend oral-tradierten Welt, die bis zum Ende des Mittelalters Bestand haben sollte. Bildung im Mittelalter ging hauptsächlich ohne Schrift und Schreiben können vonstatten und war auch kein Bestandteil des täglichen Lebens. Für unsere heutige Zeit ist dies völlig undenkbar, da die Beherrschung von Schrift zur Grundvoraussetzung zum Funktionieren unserer Gesellschaft gehört und ein Analphabet als minder begabt stigmatisiert ist und in Folge dessen oft ausgegrenzt wird. In der Welt des Mittelalters hingegen waren beinahe alle Teile der Bevölkerung Analphabeten und es war kein Manko. Für ein besseres Verständnis des mittelalterlichen Bildungsgedanken, ist es nötig, sich von unserem humanistischen oder auch Humboldtschen Bildundsideal zu entfernen. Das Wort Bildung, oder besser pildunga, wie es im Althochdeutschem hie , bedeutete im Mittelalter Bildnis oder auch Schöpfung und es gab keine direkte lateinische Entsprechung dafür, es war vielmehr eine ganze reihe von Wörtern, die die mittelalterliche Bildungswelt umschrieb: [...] Diese vorliegende Arbeit wird sich nun mit den obig erwähnten Aspekten befassen und Fragen nach Wissensvermittlung und Unterricht anhand der Hauptbildungsträger Klerus, Adel, Frauen und Stadtbürger zu klären versuchen. Dabei werden einzelne Epochen oder Personen, die eine wesentliche Rolle für die Bildung spi

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