• Open Daily: 10am - 10pm
    Alley-side Pickup: 10am - 7pm

    3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
    612-822-4611

Open Daily: 10am - 10pm | Alley-side Pickup: 10am - 7pm
3038 Hennepin Ave Minneapolis, MN
612-822-4611
Die Rolle der Rural Medical Practitioners (RMPs) in der psychischen Grundversorgung Indiens: Eine Gratwanderung zwischen Illegalität und Notwendigkeit

Die Rolle der Rural Medical Practitioners (RMPs) in der psychischen Grundversorgung Indiens: Eine Gratwanderung zwischen Illegalität und Notwendigkeit

Paperback

General Racism & Ethnic Studies

ISBN10: 3668213704
ISBN13: 9783668213708
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 21 2016
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,0, Universität Münster (Institut für Ethnologie), Veranstaltung: Ethnology and Mental Health in India, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Global Mental Health Bewegung stellt weltweit nicht nur einen Anstieg von psychischen Erkrankungen fest, sondern auch einen treatment gap überwiegend in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. In vielen Gebieten existiert jedoch ein breites Netzwerk von Medizinpraktikern, die au erhalb der gesetzlichen Ebene agieren. In dieser Arbeit geht es um die Rolle dieser Praktiker- in Indien bezeichnet als Rural Medical Practitioners (RMPs), die eine zentrale Funktion im lokalen Gesundheitssystem einnehmen. Obwohl sie in der Theorie au erhalb des Gesetzes praktizieren, werden sie in der Praxis dennoch vom Staat toleriert, weil sie die Lücken im staatlichen Gesundheitssystem im Bereich der psychischen Grundversorgung füllen. Die Frequenz von RMPs in Indien liegt bei 51-55%. Die Hauptgründe, warum sie den formellen Ärzten vorgezogen werden, sind: Bequemlichkeit bzw. Einfachheit, Erschwinglichkeit von Konsultation und Medikamenten und kulturelle und soziale Identifikation. Gute Beziehungen zu Patienten, ärztlichem Fachpersonal, Pharmafachverkäufern und Pharmaherstellern sind wichtig, um von ihnen über Medikationsstile und Arzneimittel zu lernen und um Medikamente, im besten Fall kostenfrei, zu erwerben. Floating prescriptions und inkonsequente Pharmahändler machen es Patienten leicht, verschreibungspflichtige Antidepressiva zu erstehen und fördern gleichzeitig die Existenz der gesetzeswidrigen RMPs. Aufgrund weit verbreiteter Angebote medizinischer Praktiken von RMPs lässt sich das treatment gap infrage stellen, da bei dessen Berechnung durch die WHO, das Versorgungsangebot des privaten Sektors in seiner Ganzheit nicht berücksichtigt wurde. Das hei t, dass diese Lücke in der Realität nicht in der ermittelten Grö e existiert. Denn obwohl die RMPs keine Lizen

Also in

General Racism & Ethnic Studies