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Regionale Identität, Image und Identifikation bei (Sport-)Motorradfahrern: Warum fahren scheinbar alle Motorradfahrer in den Harz?

Regionale Identität, Image und Identifikation bei (Sport-)Motorradfahrern: Warum fahren scheinbar alle Motorradfahrer in den Harz?

Paperback

Sports GeneralGeneral Sociology

ISBN10: 3656166587
ISBN13: 9783656166580
Publisher: Grin Verlag
Published: Apr 16 2012
Pages: 72
Weight: 0.23
Height: 0.17 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Gesundheit - Sport - Sportsoziologie, Note: 1.3, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Veranstaltung: Sport und regionale Identität, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Mythen um das Motorradfahren sind legendär. Zahlreiche Geschichten, Meinungen und Vorurteile rangen sich um das Motorrad und die Menschen, die diese bewegen. Bereits 1985 trug Gerd Würzberg in seinem Werk Rocker, Hexen, Kamikazes die zahlreichen Geschichten aus dem Motorrad-Alltag zusammen. Er berichtete von harten Jungs in Lederkluft, den jungen Heizern und mutigen Frauen auf Motorrädern. Einige Variablen bleiben dabei immer gleich, die Menschen, ihre Maschinen und die Stra en die sie befahren und leider auch die immer wiederkehrenden Berichte über Unfälle und Stürze. Geht es um tragische Unfälle so rücken schnell die Jagdflieger in den Mittelpunkt, hiermit werden die Fahrer von Sportmotorrädern bezeichnet (vgl. Würzberg 1985, S. 91). Diese Fahrer entscheiden sich ganz bewusst für extrem hoch motorisierte Motorräder, die praktisch baugleich aus dem Rennsport übernommen wurden. Werden nun diese oftmals bis zu 300 km/h schnellen Fahrzeuge im öffentlichen Stra enverkehr bewegt, so lassen sich im Querschnitt deutlich erhöhte Unfall- und Sturzstatistiken auf Landstra en feststellen (Rüter de Escobar 2009). Auch sind bestimmte Stra en besonders unfallträchtig, sodass an diesen Stra en Schutzma nahmen getroffen werden können (z.B. Notrufsäulen, Leitplankenunterfahrschutz, Haltebuchten etc.). An zahlreichen Stra en wurden bereits solche Ma nahmen getätigt, so setzt sich die gemeinnützige Björn Steiger Stiftung MEHRSI für die Erhöhung der Sicherheit auf Stra en für Biker ein (vgl. Schwill 2010). Beispielsweise wurden unter der Schirmherrschaft von u. A. Bundesminister Dr. Peter Struck bereits rund 500 Kurven mit Unterfahrschutz ausgestattet (vgl. MEHRSI e.V. 2009). Doch damit solche Ma nahmen auch tatsächlich an sinnvollen Orten stattfinden, gil

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