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Die Privatisierungspolitik der süd-afrikanischen Regierung von 1994 bis zur Gegenwart

Die Privatisierungspolitik der süd-afrikanischen Regierung von 1994 bis zur Gegenwart

Paperback

Economics

ISBN10: 3838632923
ISBN13: 9783838632926
Publisher: Diplom.de
Published: Apr 26 2001
Pages: 92
Weight: 0.29
Height: 0.22 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Inhaltsangabe: Einleitung: Südafrikas Wirtschaft befindet sich in einem tief greifenden Strukturwandel. Die ehemals weitgehend staatlich organisierte Volkswirtschaft soll nach den Willen des African National Congress (ANC) modernen internationalen Verhältnissen angepasst und privatisiert werden. Gut fünf Jahre nach dem Start der Neugestaltung gab Südafrikas Privatisierungsminister Jeff Radebe das Motto aus: „The business of the State is not to do business. Dieses Zitat veranschaulicht das hohe Ziel und die Schwierigkeiten, welche die Republik Südafrika seit der Regierungsübernahme 1994 zu bewältigen hatte. Gang der Untersuchung: Ziel dieser Arbeit ist es, den schweren Start und die Rahmenbedingungen der Privatisierungspolitik der ANC-geführten Regierung unter Nelson Mandela darzustellen. Gezeigt wird im Kapitel 2, welches Erbe der ANC 1994 antrat. Kapitel 3 befasst sich mit der Privatisierungspolitik in den ersten Jahren und erläutert, welche inneren Faktoren 1996 zu einem Systembruch - mit dem offiziellen Start des Growth, Employment and Redistribution (GEAR) Programms - führten. Im Kapitel 4 werden Fallbeispiele der Restrukturierung des Staatsvermögens aufgeführt. Die Schlussbemerkungen gehen auf die Notwendigkeit eines Neustarts des Privatisierungsprogramms ein. Im April 1994 endete mit den ersten freien und demokratischen Wahlen eine mehrere hundert Jahre dauernde Vorherrschaft der wei en Minderheit in der RSA. Die neue Regierung des ANC unter Nelson Mandela war mit Problemen konfrontiert, die das Land in Folge der verschärften internationalen Sanktionen zu verkraften hatte: sinkende Investitionen, Kapitalabzug aus der RSA sowie steigende Produktionskosten bei kritischer Lage der Weltkonjunktur. Die Kaprepublik musste sich von der Importsubstitutionspolitik loslösen und eine stärker exportorientierte Handelspolitik betreiben. Dies erforderte eine tief greifende Umstrukturierung der südafrikanischen Wirtschaft. In der Arbeit soll dem Leser ein umfassendes Ve

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