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Politizid, Ethnozid und Gynozid: Ein kurzer Überblick

Politizid, Ethnozid und Gynozid: Ein kurzer Überblick

Paperback

General Sociology

ISBN10: 3640167457
ISBN13: 9783640167456
Publisher: Grin Verlag
Published: Sep 26 2008
Pages: 28
Weight: 0.11
Height: 0.07 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen, Note: 1,0, Universität Hamburg (Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Politische Soziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Genozid. Ein Wort, konstruiert von Raphael Lemkin, einem in die Vereinigten Staaten eingewanderten Juristen, aus dem griechischen Wort genos für Stamm und dem Suffix cide des lateinischen Wort caedere für morden, im deutschsprachigen Raum auch unter Völkermord bekannt, ist durch seine vielseitige Bedeutung in seinem gleichnamigen, interdisziplinären Forschungsbereich, Genozidforschung, höchst umstritten und wird kontrovers diskutiert. Auch wenn ihnen das nicht immer glücklich gelingt, so versuchen Genozidforscher seit Jahrzehnten sich mittels verschiedener Auslegungen und Neudefinitionen, die Handhabung dieses schwierigen Begriffes zu erleichtern sowie neue Begrifflichkeiten einzuführen, um ein differenziertes wissenschaftliches Arbeiten zu gewährleisten. Diese neuen Begrifflichkeiten stellen auch den Kern dieser Arbeit dar. Zuerst soll in einem allgemeinen Abschnitt begründet werden, weshalb es zu einer solchen hohen Anzahl von Definitionen kam, welche Rolle dabei die Genozidkonvention der Vereinten Nationen spielt und worin die Bedeutung solchen Vorgehens liegt. Des Weiteren soll angerissen werden, wie Genozidforschung erfolgen müsste, was die Anliegen der Forscher sind und nach welchen Kriterien sie eine Eingrenzung und Kategorisierung ihres Forschungsfeldes vollzieht, welche Gefahren und Bedingungen sie zu berücksichtigen haben sowie welche Funktion das wissenschaftliche Gebiet der Rassismusforschung und deren Arbeitsweisen für sie hat. Im Kapitel Formen, dem Hauptteil dieser Arbeit, werden dann drei Arten von Genozidformen dargestellt. Die Wahl fiel dabei, um die Weite des Forschungsfeldes und ihre unterschiedlichen Möglichkeiten darzustellen, auf den Politizid, den Ethnozid und den Gynozid. Bei jeder dieser drei

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