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Europäische Identität: Ursprung im christlichen Abendland?

Europäische Identität: Ursprung im christlichen Abendland?

Paperback

General Racism & Ethnic StudiesGeneral Sociology

ISBN10: 3640167465
ISBN13: 9783640167463
Publisher: Grin Verlag
Published: Oct 3 2008
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik, Völker, Note: 1,7, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Spätestens mit dem Beginn der Verhandlungen über die Aufnahme der Türkei in die Europäische Union ist die Diskussion über eine europäische Identität, verankert im christlichen Abendland, wieder in aller Munde. Wie weit eine derartige Verankerung tatsächlich für eine europäische Identitätsbildung entscheidend ist, ist die Fragestellung, welche in dieser Arbeit behandelt wird. Dabei soll zuerst der theoretische Rahmen der kollektiven Identitätsbildung dargestellt werden, wobei der Fokus hauptsächlich auf Theorien gelegt wurde, welche sich zum einen generell mit kollektiver Identitätsbildung oder zum anderen mit einer von sich aus gewollten kollektiven Identitätsbildung beschäftigen, da die Mitglieder der Europäischen Union in ihrem Findungsprozess nicht eine Identität aufgezwungen bekommen, sondern dies aus freien Stücken beabsichtigen. Mittels dieser Erkenntnisse soll dann anschlie end der dargestellte Inhalt eines Textes mit dem Titel Die europäische Christenheit von Heinrich Scharp aus seinem Buch Europäische Epochen kritisch in Bezug auf eine europäische Identitätsbildung diskutiert werden. Über Heinrich Scharp ist nicht viel in Erfahrung zu bringen, au er dass er in der Weimarer Republik Mitredakteur der Rhein-Mainische-Volkszeitung, einem katholischen, dem linken Flügel der Partei Zentrum nahem Blatt, war. Trotz der öffentlichen und wissenschaftlichen Unbekanntheit des Autors sowie dem Alter seines Textes, ist es möglich sich in einem angemessenen Umfang Erkenntnisse über den betrachteten Begriff Abendland, seine Grenzen, seine Herrschafts-, Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen sowie über die Kultur der damaligen Zeit, beginnend mit Karl dem Gro en bis zum Ende des Spätmittelalters, zu verschaffen, wodurch sich die Wahl des Textes auch begründet.

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