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Die Nicht-Darstellbarkeit von Auschwitz und seine Verortung im kollektiven Gedächtnis

Die Nicht-Darstellbarkeit von Auschwitz und seine Verortung im kollektiven Gedächtnis

Paperback

General European HistoryGeneral World History

ISBN10: 365612874X
ISBN13: 9783656128748
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 15 2012
Pages: 24
Weight: 0.09
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,7, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichte), Veranstaltung: Literatur und Politik im Nachkriegsdeutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: Holocaust, Auschwitz, Shoah, die Vernichtung der europäischen Juden oder das gro e Morden sind einige Begriffe, die sich in unterschiedlichen Kontexten als Bezeichnungen für die Umsetzung der Endlösung der Judenfrage etabliert haben. In den ersten Jahren der Bundesrepublik gab es noch keinen allgemein gebräuchlichen Ausdruck für dieses Thema. Theodor Adorno führte den Ortsnamen Auschwitz als Bezeichnung für den Massenmord in den Diskurs in der BRD ein, um ihn zum Ausgangspunkt für die moralische Hinterfragung der deutschen Nachkriegsgesellschaft zu nehmen. Sein Diktum über Lyrik nach Auschwitz diente ihm zur Provokation und sollte aufrütteln, wurde jedoch häufig auf ein Darstellungsverbot reduziert. In dieser Arbeit soll gezeigt werden, wie Adornos Vorstellungen über eine Darstellbarkeit von Auschwitz aus seinen erkenntnistheoretischen Überlegungen der Dialektik der Aufklärung abzuleiten sind. In einem zweiten Schritt soll verdeutlicht werden, dass Adornos Essays im Hinblick auf die gesellschaftliche Situation gelesen werden müssen. Anschlie end stütze ich mich besonders auf die 2001 erschienene Dissertation von Stefan Krankenhagen, um die konkreten Vorstellungen Adornos über eine annähernd angemessene Form der literarischen Darstellung von Auschwitz zu erläutern. Dabei stellt sich allerdings heraus, dass ein Vorgehen im Sinne Adornos sich nicht beliebig fortsetzen lässt. Daran anknüpfend stellt sich die Frage, wie mit der Repräsentation von Auschwitz forthin umgegangen werden kann. So wie das Gedächtnis eines Kollektivs als dynamisch vorgestellt werden muss, unterliegt auch die Erinnerung an Auschwitz Veränderungen mit jeder neuen Generation. Ich frage mich, inwiefern Adornos Vorstellungen zur Repräsenta

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