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Devotio moderna - Das Phänomen der neuen Frömmigkeit im Spätmittelalter

Devotio moderna - Das Phänomen der neuen Frömmigkeit im Spätmittelalter

Paperback

Medieval & Renaissance History

ISBN10: 3656130108
ISBN13: 9783656130109
Publisher: Grin Verlag
Published: Feb 21 2012
Pages: 56
Weight: 0.19
Height: 0.13 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,7, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichte), Veranstaltung: Räume begrenzter Staatlichkeit: Ostwestfalen im Spätmittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Im niederländischen Deventer nahm Ende des 14. Jahrhunderts eine Bewegung der neuen Frömmigkeit ihren Ausgang: die auf den Laienprediger Geert Groote zurückgehende Devotio moderna. Sie zielte ab auf eine neue Innerlichkeit und eine direkte Bezogenheit auf den christlichen Gott über den Weg der Meditation und des persönlichen Studiums der Heiligen Schrift. Mit De Imitatione Christi von Thomas von Kempen ging das nach der Bibel am weitesten verbreitete Buch des Christentums aus ihr hervor. In der historischen Forschung wurde der Devotio moderna oft ein wichtiger Einfluss auf Humanismus und Reformation zugesprochen. Obwohl bereits ihr Initiator Predigtverbot erhielt, handelte es sich bei der Devotio moderna im Unterschied zur Reformation um eine Reformbewegung innerhalb der katholischen Kirche. Sie fand im 15. Jahrhundert vor allem in den Niederlanden, am Niederrhein und in Westfalen intensive Verbreitung. Dies spiegelt sich einerseits in der Gründung zahlreicher Niederlassungen der Brüder bzw. Schwestern vom gemeinsamen Leben wider, die sich an den drei Prinzipien der Mönche - Gehorsam, Keuschheit und Armut - orientierten, ohne dafür extra ein formelles Gelübde abzulegen. Zum anderen entwickelte sich eine monastische Variante der Devotio moderna, deren namhafteste Träger die Windesheimer Kongregation und, im Raum Westfalen, das Böddeker Reformkonvent waren. In der vorliegenden Arbeit sollen Ursprung, Entwicklung und Wirkung der Devotio moderna nachgezeichnet werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei einerseits den Trägern der Bewegung und andererseits der Frage, aus welchen Gründen sie auf einen so fruchtbaren Nährboden gesto en sind, der den Erfolg der Bewegung im 15. Jahrhundert ermöglichte. Als Qu

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